Bei Rot-Weiss Essen macht niemand einen Hehl daraus, was die Ziele im Niederrheinpokal sind.

RWE

Uerdingen soll nur Zwischenstation sein

09. Oktober 2015, 09:07 Uhr
Foto: Tillmann

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Bei Rot-Weiss Essen macht niemand einen Hehl daraus, was die Ziele im Niederrheinpokal sind.

Nachdem der Verein von der Hafenstraße vor einem Jahr den Titel holte und sich für den DFB-Pokal qualifizierte, muss es auch diesmal mindestens das Finale sein.

„Wir wollen die letzte Runde erreichen“, gibt RWE-Trainer Jan Siewert die Richtung vor. Dazu muss am Sonntag der KFC Uerdingen ausgeschaltet werden. Obwohl die Gastgeber eine Klasse tiefer spielen, weiß Siewert um die Gefahr, die von den Krefeldern ausgeht. „Uns erwartet ein Gegner, der gut besetzt ist mit Spielern, die einige Erfahrung im Profifußball aufweisen können“, betont Siewert. Neben [person=1518]Silvio Pagano[/person] und [person=2658]Timo Achenbach[/person] ist da vor allem [person=525]Mohamadou Idrissou[/person] zu nennen. Der 35-jährige Angreifer spielte schon für Freiburg, Mönchengladbach, Frankfurt und Kaiserslautern. Allerdings handelte sich Idrissou am Mittwoch gegen Meerbusch die Ampelkarte ein und fehlt dem KFC damit gegen RWE.

RWE hat in den letzten Wochen einen Aufwärtstrend im eigenen Spiel gezeigt. Dieser soll sich auch – begleitet von 1000 Fans – in der Grotenburg fortsetzen. Dass dort zunächst ein ähnliches Bild entsteht, wie im ersten Durchgang gegen Viktoria Köln, will Siewert nicht ausschließen. Da hatten sich beide Mannschaften abgetastet, große Chancen waren Mangelware. Der Einsatz wird derweil auf beiden Seiten stimmen, beim Außenseiter wie bei RWE. Siewert betont: „Meine Jungs sind heiß auf das Spiel, so wie ich auch.“

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