Der Schlager der 2. Runde des Niederrheinpokals steigt am Sonntag (15 Uhr) in der Grotenburg. Der KFC Uerdingen empfängt Rot-Weiss Essen.

KFC ist heiß auf RWE

"Wir wollen zeigen, wer wir sind"

Krystian Wozniak
08. Oktober 2015, 10:07 Uhr
Foto: Michael Ketzer

Foto: Michael Ketzer

Der Schlager der 2. Runde des Niederrheinpokals steigt am Sonntag (15 Uhr) in der Grotenburg. Der KFC Uerdingen empfängt Rot-Weiss Essen.

Auch wenn RWE als Regionalligist und Titelverteidiger des Wettbewerbs als Favorit in das Duell geht, ist das Oberliga-Starensemble des KFC keineswegs chancenlos - ganz im Gegenteil: Wie Uerdingens Mittelfeldspieler [person=4074]Florian Abel[/person] im RS-Interview betont.

Florian Abel: KFC gegen RWE - mehr Motivation geht doch nicht, oder?
Solche Spiele sind immer etwas Besonderes. Die Grotenburg wird gut gefüllt sein und es treffen zwei ambitionierte Traditionsklubs aufeinander. Die Stimmung wird beide Mannschaften beflügeln. Als Fußballer freut man sich immer auf solche Ereignisse. Zudem kenne ich [person=25120]Kevin Behrens[/person] nocch ganz gut und wir sind bis heute befreundet. Da gibt es im Vorfeld des Spiels schon kleine Sticheleien via WhatsApp.

Warum wird Uerdingen dieses Spiel gewinnen?
(lacht) Das werden wir dann nach 90 oder 120 Minuten sehen. Ich kann den Fans keinen Sieg versprechen, aber ich kann im Namen meiner Mannschaftskollegen garantieren, dass wir uns zerreißen werden. Wir wollen in diesem Spiel zeigen, wer wir sind. Wir haben schon gegen Wuppertal vergeigt. Für die Fans war das auch sehr unglücklich. Gegen Essen wollen wir etwas gutmachen und unsere Anhänger glücklich sehen. Ich hoffe, dass die Grotenburg sich von ihrer besten atmosphärischen Seite zeigt und uns bei diesem Ziel helfen wird.

In der Oberliga läuft es noch nicht ganz so rund. Wie zufrieden sind Sie nach rund einem Drittel der Saison?
Wir können natürlich nicht zu 100 Prozent zufrieden sein. Man merkt einfach, dass wir eine neu zusammengestellte Mannschaft sind, die sich noch finden muss. Aber ich muss auch sagen, dass es mich stört, wenn wir nach 1:0- oder 2:0-Siegen kritisiert werden. Denn die Oberliga hat sich spielerisch und physisch enorm weiterentwickelt. Hier gewinnt man gegen gar keinen Gegner mit halber Kraft. Wir müssen uns jeden Sieg hart erkämpfen.

Spüren Sie den Druck aufsteigen zu müssen?
Für uns ist das kein Druck. Wir alle wissen, warum wir zum KFC Uerdingen gekommen sind. Das Ziel ist es, im nächsten Jahr wieder in der Regionalliga zu spielen.

Autor: Krystian Wozniak

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