Aufsteiger TuS 84/10 Bergeborbeck und der SV Genc Osman haben sich am Sonntag einen spektakulären Schlagabtausch geliefert - mit dem besseren Ende für die Gäste.

BL NR 5

Genc Osman gewinnt irre Offensivschlacht

Martin Herms
06. Oktober 2015, 11:07 Uhr
Foto: Tillmann

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Aufsteiger TuS 84/10 Bergeborbeck und der SV Genc Osman haben sich am Sonntag einen spektakulären Schlagabtausch geliefert - mit dem besseren Ende für die Gäste.

Der Aufstiegskandidat aus Duisburg setzte sich nach hochinteressanten 90 Minuten mit 5:4 (4:2) an der Germaniastraße durch und kletterte in der Tabelle auf den dritten Platz. [person=8594]Jeff Haruna[/person] (59.) und [person=14385]Gökhan Bilen[/person] (63.) schossen die Bergeborbecker nach dem 2:4-Halbzeitrückstand zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Weitere Chancen zur Führung blieben jedoch ungenutzt und so war es [person=29163]Atabey Kaplan[/person], der Genc letztlich zum Sieg schoss (78.). "Wir wollten nach dem 4:4 einfach zu viel. Stattdessen hätten wir den Punkt festhalten sollen", sagte 84/10-Trainer Oliver Vössing, der mit der Leistung seines Teams trotz allem zufrieden war. "Es war ein intensives Spiel mit offenem Visier. Die Moral und das Auftreten meiner Mannschaft haben mir sehr imponiert."

Trotz einer erneut unglücklichen Niederlage gegen eines der Schwergewichte der Liga kann Vössing auf einen gelungenen Saisonstart zurückblicken. Nach dem Sommertheater um den Ex-Trainer Wolfgang Gräfen hat sich der TuS gefangen und belegt einen respektablen zehnten Rang. "Wir können mit dem Erreichten zufrieden sein, auch wenn ein paar Zähler mehr möglich gewesen wären", meint Vössing.

Das Ziel der Essener bleibe ohnehin der Klassenerhalt und bei aktuell acht Zählern Vorsprung auf die Abstiegsränge liegt 84/10 im Soll. "Alles andere wären Träumereien. Das Spiel gegen Genc hat gezeigt, dass wir mit allen mithalten können, aber noch etwas zu viele Fehler machen. Wenn wir die Klasse ohne Probleme halten sollten, wäre das schon eine gelungene Sache."

Autor: Martin Herms

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