In der Fremde fühlt sich der VfL offensichtlich pudelwohl, denn der Sieg im Frankenland war bereits der dritte Auswärtsdreier im fünften Versuch (zwei Unentschieden).

VfL

Knipser als Wegbereiter des dritten Auswärtssieges

Günther Pohl
05. Oktober 2015, 10:12 Uhr
Foto: firo

Foto: firo

In der Fremde fühlt sich der VfL offensichtlich pudelwohl, denn der Sieg im Frankenland war bereits der dritte Auswärtsdreier im fünften Versuch (zwei Unentschieden).

Dass Simon Terodde fast immer eine Hauptrolle zufällt, ergibt sich aus seinem Selbstverständnis als Mittelstürmer: „Dafür bin ich doch da."
Und nicht nur bei Niederlagen, sondern gerade auch bei Siegen plaudert Terodde offen und ungeschminkt über die vorangegangene Partie. „Das ist schon ein sehr ungewöhnliches Auswärts-ergebnis. Erst recht, wenn man bedenkt, wie erfolgreich Fürth zuletzt war und wir eben nicht", sagte Terodde. Später sprach er sogar von einer kleinen Überraschung, aber „der Spielverlauf war auch wirklich auf uns zugeschnitten. Das Ergebnis in Abschnitt eins war viel besser als unsere Leistung".

„Wir dürfen nach dem 5:0 jetzt nicht denken, dass wir die Größten sind.
Simon Terodde


Auch deshalb fand man in seinen Worten nicht den Hauch von Überheblichkeit. Stattdessen wurde Terodde nachdenklich: „Für unsere Zukunft hoffe ich, dass wir dieses 5:0 richtig einschätzen. Wir dürfen jetzt nicht denken, dass wir die Größten sind." Bochums Chefknipser mit acht Saisontoren erinnerte sich an die erste Länderspielpause im September: „Damals sind wir danach schlecht rausgekommen. Das darf sich nicht wiederholen."

Terodde, der in Fürth für seine zwei Treffer nur vier Torschüsse brauchte, ist mit der bisherigen Bilanz nach zehn Runden mehr als zufrieden: „Nach meinem 4:0 konnten wir das Spiel richtig genießen." Dass es „nur" ein simpler Abstauber war, grämte ihn nicht: „Solche Tore sind doch am Schönsten, nämlich weil du als Stürmer gar nicht viel machen muss."

Autor: Günther Pohl

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren