In einer schnellen und guten Westfalenliga-Partie trennten sich der Tabellenzweite Mengede 08/20 und der SC Westfalia Herne am Ende leistungsgerecht mit 1:1.

Mengede - Herne

"Knappi" sticht beim Remis erneut

Arthur Makiela
04. Oktober 2015, 19:14 Uhr
Foto: Arthur Makiela

Foto: Arthur Makiela

In einer schnellen und guten Westfalenliga-Partie trennten sich der Tabellenzweite Mengede 08/20 und der SC Westfalia Herne am Ende leistungsgerecht mit 1:1.

Nach dem Abpfiff gab es trotz des Remis eher zwei Stimmungslager. Mengede freute sich über den gewonnenen Punkt, die Herner gingen eher etwas bedröppelt vom Platz. „Von den 90 Minuten her haben wir maximal fünf Minuten das gespielt, was wir uns vorgenommen hatten“, erklärte Westfalia-Trainer Holger Wortmann. Besonders mit der Art und Weise sei der Linienchef unzufrieden: „In meinen Augen waren wir zu lethargisch“. Einzig auf Sturmbomber [person=5115]Christian Knappmann[/person] war Verlass, der kurz nach Wiederanpfiff den Ausgleich erzielte (52.).

Ansonsten kontrollierten die Gastgeber das Geschehen und erspielten sich mehrere gute Möglichkeiten. Allerdings fand nur ein Ball den Weg ins gegnerische Netz. Bezeichnend: Die Führung gelang nach einem Standard. Nach Adamczoks Freistoß war [person=13879]Dennis Schultze-Adler[/person] vor Herne-Schlussmann Benjamin Carpentier mit dem Kopf am Ball (24.). Ein klassischer Torwartfehler.

Mengede hatte auch in der zweiten Hälfte drei Hochkaräter, ließ aber alle Chancen liegen. „Statt den schwächeren linken Fuß zu nehmen, versuchen wir es zu kompliziert“, monierte Thomas Gerner. Insgesamt hat sein Team eine Reaktion auf die 0:6-Klatsche gegen DSC Wanne-Eickel gezeigt: „Die Mannschaft hat gegen Herne hervorragend gekämpft und ein anderes Gesicht gezeigt. Diese Reaktion war mir persönlich wichtig.“

Hier gibt´s den Live-Ticker zum Nachlesen

Zumal Herne kurz vor Schluss selbst die Chancen hatte, das Spiel für sich zu entscheiden. Mit dem Punktgewinn hat Mengede die Herner auf Abstand halten können. Für Gerner steht fest: „Mit dem Punkt können wir besser leben als Herne, die andere Ansprüche haben.“

Autor: Arthur Makiela

Kommentieren