Mit einem leistungsgerechten 2:2-Unentschieden endete für die TuRU aus Düsseldorf die sonntägliche Dienstreise an die Kalkarer Düffelsmühle.

Remis bei Hö.-Nie.

TuRU bleibt in der Verfolgergruppe

Christian Knippschild
04. Oktober 2015, 18:46 Uhr
Foto: Tillmann

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Mit einem leistungsgerechten 2:2-Unentschieden endete für die TuRU aus Düsseldorf die sonntägliche Dienstreise an die Kalkarer Düffelsmühle.

Dabei agierte die Zilles-Elf von Beginn an druckvoll und ging durch Rechtsaußen [person=24162]Markus Rychlik[/person] gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter verdient in Führung. Doch durch einen Kopfballtreffer von 2,04-Hüne [person=4045]Daniel Boldt[/person] (20.) hielt das Schlusslicht der Oberliga Niederrhein die Partie lange offen. Und wer nach dem flotten Beginn mit einem packenden Match gerechnet hat, der sah sich getäuscht: Es folgte Schlafwagenfußball in Reinkultur, mit wenig Torraumszenen und vielen Ballverlusten im Mittelfeld.

Und als sich die 120 zahlenden Zuschauer an der Düffelsmühle bereits auf ein Remis geeignet hatten, traf TuRU-Sturmtank [person=5429]Saban Ferati[/person] nach einer mustergültigen Flanke vom eingewechselten Kevin Lobato in der 84. Minute zum 2:1 für die Gäste. Die Bullen vom Acker steckten aber nicht auf und bewiesen nochmals eine hervorragende Moral. [person=14367]Jonas Rölver[/person] nahm in der 89. Minute an der Strafraumkante Maß und zog einfach mal ab – und der Sonntagsschuss zappelte im rechten oberen Tordreieck. „Ein tolles Dingen von Jonas“, kommentierte Hö./Nie.-Coach Georg Mewes den Ausgleich durch seinen „Joker“. Für TuRU-Trainer Frank Zilles war es ein ärgerliches Remis: „Durch zwei Unachtsamkeiten bauen wir den Gegner wieder auf. Dennoch wussten wir um die Schwere der Aufgabe. Hönnepel ist zwar Tabellenletzter, aber die Truppe von Schorsch besitzt viel Qualität. Aber wenn Du hier auf dem schwierigen Boden zwei Tore machst, musst Du so ein Spiel gewinnen. Dennoch müssen wir jetzt mit dem Remis leben.“

Autor: Christian Knippschild

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