Die Mädels der SGS Essen erarbeiten sich langsam ein Standing in der Stadt. 1013 Zuschauer sahen den 4:0 (3:0)-Sieg gegen Angstgegner FF USV Jena.

SGS Essen

Kantersieg gegen Angstgegner Jena

04. Oktober 2015, 17:35 Uhr
Foto: Frank Groener

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Die Mädels der SGS Essen erarbeiten sich langsam ein Standing in der Stadt. 1013 Zuschauer sahen den 4:0 (3:0)-Sieg gegen Angstgegner FF USV Jena.

Dementsprechend glücklich war der Essener Coach Markus Högner. Er gab zu: „Ich hatte etwas Bammel vor dem Spiel, meine Bilanz in den sechs Jahren ist nicht berauschend, wir haben erst einmal gewonnen."

Und so suchten er und seine Mädels das Heil in der Flucht nach vorne. Die SGS ließ dem Gegner kaum Luft zu atmen, machte Druck. Das frühe 1:0 durch Lea Schüller (6.) spielte den Essenerinnen dabei natürlich in die Karten. Charline Hartmann (23.) und Sara Doorsoun-Khajeh (36.) ließen weiter nichts anbrennen. „Ich habe die Mädels in der Pause animiert, dass sie cool bleiben, nicht in Euphorie verfallen und selbstbewusst weiter spielen sollen“, erklärte Högner.

[infobox-right]Essen: Weiß – Klasen, Brüggemann, Martini, Ioannidou – Dallmann, Doorsoun-Khajeh, Feldkamp (80. Freutel), Gidion – Hartmann (86. Nesse), Schüller (75. Lehmann).
Jena: Michel – Heinze (76. Cruz), Melhado, Breitenbach, Sedlackova (56. Martin) – Hausicke, Landeka, van den Heiligenberg – Arnold, Hearn, Vonkova (70. Krafczyk).
Schiedsrichterin: Karoline Wacker (Marbach am Neckar).
Tore: 1:0 Schüller (6.), 2:0 Hartmann (23.), 3:0 Doorsoun (36.), 4:0 Hartmann (53.).
Zuschauer: 1013.
Gelbe Karten: Doorsoun / Heinze.[/infobox]

Was sie dann auch taten und Hartmann machte mit ihrem zweiten Treffer in der 53. Minute alles klar. Dass seine Mädels danach eine 15-minütige Phase hatten, in der sie etwas unkonzentriert waren, da konnte Högner drüber hinwegschauen. Zumal er mit Lisa Weiß eine Keeperin zwischen den Pfosten hatte, auf die stets Verlass ist.

So musste auch Jenas Trainer, Daniel Kraus, anerkennend sagen: „Es gibt keine Zweifel, dass der Sieg für Essen auch in der Höhe verdient ist.“ Die Gastgeberinnen haben also Werbung in eigener Sache gemacht. Mit einem „Steht auf, wenn ihr Essener seid“ wurden sie aus dem Stadion verabschiedet. Schon am kommenden Wochenende ist wieder Heimspiel gegen Hoffenheim. Vielleicht gibt es ja dann den nächsten Schritt, nicht nur sportlich.

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