Der Wahnsinn geht weiter. Auch der selbsternannte Aufstiegsanwärter aus Bocholt stellte für Schonnebeck keine Hürde dar. Mit 4:3 wurde der 1. FC weggefegt.

SpVg Schonnebeck

Der Wahnsinn geht weiter

05. Oktober 2015, 10:09 Uhr
Foto: Tillmann

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Der Wahnsinn geht weiter. Auch der selbsternannte Aufstiegsanwärter aus Bocholt stellte für Schonnebeck keine Hürde dar. Mit 4:3 wurde der 1. FC weggefegt.

"Es ist unglaublich, was hier passiert", strahlt Trainer Dirk Tönnies: "Nach zehn Spielen habe wir 19 Punkte und sind Vierter. Das ist unglaublich."

Unglaublich war auch das Spiel. Die Hausherren legten los wie die Feuerwehr. [person=7187]Jordi Barrera[/person] erzielte bereits nach sechs Minuten das 1:0 für Schonnebeck, nur elf Minuten später erhöhte [person=4177]Georgios Ketsatis[/person] auf 2:0 (17.). "Aufgrund der Vielzahl an Chancen hätte Schonnebeck das Spiel schon zu diesem Zeitpunkt entscheiden können", resümierte Bocholts Coach Manuel Jara.

Doch es kam anders. Als Bocholts [person=4005]El Houcine Bougjdi [/person] kurz nach der Pause den Anschlusstreffer erzielte (47.), war das der Auftakt einer turbulenten zweiten Halbzeit. Anstatt geschockt zu sein, schlug Schonnebeck in Person von [person=10706]Arian Reimann [/person] sofort zurück. Er stellte mit seinem Treffer zum 3:1 nur zwei Zeigerumdrehungen später den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her (49.).

Zu diesem Zeitpunkt hatte Tönnies bereits gewechselt. Weil die Nummer eins, [person=3755]Andre Bley[/person], einen Ball mit voller Wucht ins Gesicht bekam, musste Nachwuchskeeper [person=30151]Pascal Scharmann[/person] zwischen die Pfosten. "Er hat seine Sache aber sehr gut gemacht", lobte Tönnies den Torwart der eigenen Reserve. Bley musste derweil ins Krankenhaus. Dort wurde eine schwere Gehirnerschütterung festgestellt. Ob er bis Sonntag, wenn die Essener auf die Zweitvertretung des MSV Duisburg treffen, fit wird, bleibt noch abzuwarten.

Doch zurück zum Spiel: Der 1. FC gab sich ebenfalls nicht auf, kam durch [person=30512]Alvaro Gil Marin[/person] auf 3:2 heran (59.), allerdings besorgte [person=10707]Stephan Jasberg [/person]prompt wieder die Zwei-Tore-Führung (63.). Als Bocholts Goalgetter [person=5724]Philipp Goris[/person] in der 74. auf 3:4 verkürzte, wurde es noch einmal richtig spannend, doch die Essener waren am Ende clever genug, den Dreier zu Hause zu behalten.

Tönnies' Fazit: "Der Sieg war hochverdient, nur leider sind wir zu sorglos mit unseren Chancen umgegangen. Auch wenn es Stöhnen auf hohem Niveau ist, ärgert es mich."

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