Nach der vergangenen Seuchen-Saison mit dem Fast-Abstieg soll nun alles besser werden beim VfL Bochum. Die Hoffnungen sind mit einem Namen verbunden: Michael Oenning. Der Fußball-Lehrer ist der erste hauptamtliche Trainer im Nachwuchsbereich des VfL, hat neben seiner Tätigkeit bei der U19 zahlreiche weitere Aufgabenbereiche zu beackern.

Bochum A-Jugend: Oenning will kein Tabellen-Ziel ausgeben

"... dann wäre ich ein Scharlatan"

gri
24. Juli 2007, 21:15 Uhr

Nach der vergangenen Seuchen-Saison mit dem Fast-Abstieg soll nun alles besser werden beim VfL Bochum. Die Hoffnungen sind mit einem Namen verbunden: Michael Oenning. Der Fußball-Lehrer ist der erste hauptamtliche Trainer im Nachwuchsbereich des VfL, hat neben seiner Tätigkeit bei der U19 zahlreiche weitere Aufgabenbereiche zu beackern. "Das war für mich der Reiz. Ich möchte richtig etwas bewegen", betont der frühere Co-Trainer der Profis aus Wolfsburg und Mönchengladbach.

Den Blick richtet er ganz klar nach vorn, will keine Ursachenforschung für die Misserfolge der Vorsaison betreiben. "Ich habe mit dem letzten Jahr nichts zu tun, die Jungs fangen alle bei Null an", betont Oenning. Und schon vor der Abfahrt ins Trainingslager nach Wenden am morgigen Montag kann der Linien-Chef feststellen: "Ich bin angenehm überrascht, wie ordentlich sich die Truppe präsentiert."

Rückschlüsse auf die kommende Serie will er aber noch nicht schließen: "Das kann man noch nicht sagen, durch die hohe Spieler-Fluktuation ändern sich die Verhältnisse permanent. Ich wäre ein Scharlatan, wenn ich sagen würde, dass ich unter die ersten sechs will." Zu hohe Erwatungen will der frühere Assistent von Premiere-Kommentator Marcel Reif nämlich nicht schüren. Schließlich steht er als erster hauptberuflicher Nachwuchs-Coach beim VfL auch so schon unter besonderer Beobachtung. "Wir wollen einen Schritt hin zu mehr Professionalität vollziehen", bemerkt Oenning: "Da kann es nur ein Vorteil sein, wenn alle besonders aufpassen."

Autor: gri

Kommentieren