Das Spiel Rot-Weiss Essen gegen Viktoria Köln wurde nicht durch den Schiedsrichter entschieden. Diskussionen um den Unparteiischen gab es trotzdem.

RWE - Viktoria

Großzügiger Schiri sorgt für Diskussionen

03. Oktober 2015, 10:42 Uhr
Foto: Tillmann

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Das Spiel Rot-Weiss Essen gegen Viktoria Köln wurde nicht durch den Schiedsrichter entschieden. Diskussionen um den Unparteiischen gab es trotzdem.

Mit Pfiffen begleiteten die Zuschauer Dr. Lennart Brüggemann und seine Assistenten Jens Jeromin und Kilian Gochermann in die Kabine. Die Essener Anhängern waren mit der Leistung des Gespanns nicht sonderlich zufrieden. Dabei hatte es keine grobe Fehlentscheidung zu ihren Ungunsten gegeben. Es waren viele Kleinigkeiten, die sich für den Anhang summierten, der eine oder andere Zweikampf etwa, der mit einem Freistoß für die Gäste belohnt wurde.

Und dann wäre da noch die Tatsache, dass Brüggemann die erste Gelbe Karte in Minute 82 herausholte, obwohl es schon vorher Anlass zu einer Verwarnung gegeben hatte. Der Schiedsrichter entschied sich für eine sehr großzügige Linie in diesem so hitzigen Duell und ließ viele grenzwertige Aktionen durchgehen. Erst in der Schlussphase sahen [person=3705]Leon Binder[/person] und [person=25120]Kevin Behrens[/person] auf Essener Seite Gelb, [person=26]Tim Jerat[/person] wurde als einziger Kölner verwarnt.

Essens Trainer Jan Siewert äußerte sich wie üblich nicht zum Unparteiischen („Das sind seine Entscheidungen“), gab aber zu Bedenken: „Dieser Verein ist geprägt von Leidenschaft und Herz, da kommt es schon mal vor, dass die Zweikämpfe hitziger geführt werden.“ Sein Kollege Tomasz Kaczmarek hatte derweil eine „sehr gute Schiedsrichterleistung“ gesehen und fand: „Ob man eine Gelbe Karte mehr oder weniger hätte zeigen können, ist völlig uninteressant.“

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