Der 12. Spieltag der Regionalliga West führt die Alemannia mal wieder ins Ruhrgebiet, wo das Team von Christian Benbennek in dieser Spielzeit bereits zwei Auswärtssiege einfahren konnte.

Alemannia Aachen

Ex-Bundesliga-Duell an der Lohrheide

RS
02. Oktober 2015, 12:15 Uhr
Foto: Tillmann

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Der 12. Spieltag der Regionalliga West führt die Alemannia mal wieder ins Ruhrgebiet, wo das Team von Christian Benbennek in dieser Spielzeit bereits zwei Auswärtssiege einfahren konnte.

Im Gastspiel beim früheren Bundesligisten SG Wattenscheid 09 am kommenden Samstag, 3. Oktober 2015 (14.00 Uhr, Lohrheidestadion) möchten die Schwarz-Gelben erneut punkten. „Wir freuen uns auf dieses Spiel, weil wir darauf brennen, es jetzt endlich besser zu machen“, sagt Alemannia-Trainer Christian Benbennek zur bevorstehenden Aufgabe. Nach 16 Punkten aus den ersten sechs Spielen sind die Alemannen etwas außer Tritt geraten. „Nun müssen wir nachweisen, dass wir zurecht oben hingehören“, fordert der Fußballlehrer von seinen Schützlingen. Die Stimmung auf dem Trainingsplatz ist gut, mit einem gemeinsamen Frühstück beschwor die Mannschaft am Donnerstagmorgen noch einmal ihren Teamgeist. „Die Abläufe waren gegen Erndtebrück wieder besser als in den Spielen zuvor. An dieser Stelle gilt es weiterzumachen. Ich bin zu 100 Prozent von meiner Mannschaft überzeugt“, zeigt sich Benbennek optimistisch.

Dabei erwartet die Schwarz-Gelben am Samstag einen Gegner, der in dieser Spielzeit überraschend gut aus den Startlöchern gekommen ist. Nach zwei Spielzeiten, in denen die 09er dem Abstieg nur knapp entrinnen konnten, spielt das Team von Farat Toku bislang eine starke Saison. Punktgleich mit den Alemannen rangiert Wattenscheid dank des besseren Torverhältnisses aktuell zwei Plätze besser auf Rang 6. „Wattenscheid präsentiert sich derzeit in guter Form. Die Mannschaft agiert sehr unbekümmert und verfügt über ein sehr gutes Umschaltspiel. Trotzdem erwartet uns eine lösbare Aufgabe“, lautet die Einschätzung des Alemannia-Coachs. Verzichten müssen die Tivoli-Kicker auf den gelb-rot gesperrten Viktor Maier. Aimen Demai kämpft weiterhin mit Wadenproblemen. Ein Einsatz des Kapitäns entscheidet sich kurzfristig.

Vor dem Aufeinandertreffen am Tag der deutschen Einheit standen sich die SG Wattenscheid 09 und Alemannia Aachen bereits in 46 Meisterschaftsspielen gegenüber. Die Statistik sieht die Gastgeber mit 21 Siegen im Vorteil. 18-mal hatte Aachen bislang das bessere Ende für sich und sieben Duelle endeten unentschieden. Bis Donnerstagmittag wurden am Tivoli rund 200 Tickets im Vorverkauf abgesetzt. Insgesamt rechnet die Alemannia in Wattenscheid mit der Unterstützung von 700 Anhängern.

Autor: RS

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