Schalke macht weiter! Der sechste Sieg in Serie fiel gegen Asteras Tripolis auch in der Höhe verdient aus.

Schalke-Noten

Rekord hinten, Höchstnote vorn

01. Oktober 2015, 21:00 Uhr
Foto: firo

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Schalke macht weiter! Der sechste Sieg in Serie fiel gegen Asteras Tripolis auch in der Höhe verdient aus.

In der auf sechs Positionen veränderten Elf funktionierte am Donnerstagabend sehr viel - vor allem aus Sicht von Hattrick-Schütze Franco Di Santo.

Die Noten der Schalker im Überblick:

Ralf Fährmann (3): Seinen persönlichen Zu-Null-Rekord auf 498 Minuten auszubauen, war nicht allzu schwer, denn in jeder Trainingseinheit hat er dreimal mehr zu tun.

Sascha Riether (3+): Ohne seine einwandfrei Ballmitnahme auf der Außenlinie wäre das 1:0, das er mit einer maßgeschneiderten Flanke vorbereitete, nicht möglich gewesen. Defensiv wenig gefordert.

Benedikt Höwedes (3): Der Anfang schien noch etwas wacklig, mit jeder Spielminute mehr wurde die Sicherheit aber größer - und schließlich sah das schon wieder so aus wie früher, wenn der Kapitän die Gegenspieler stellte oder seine Kopfballduelle gewann.

Joel Matip (3): War ähnlich wie Fährmann schon fast unterfordert. Hielt sich auch in der Offensive für seine Verhältnisse zurück und vergeudete keine unnötigen Kräfte.

Sead Kolasinac (3): Was war das denn für ein Kabinettstück, als er im Asteras-Strafraum gleich mehrere Gegenspieler eindrehte (82.)?! Ein Flankengott wird Kolasinac zwar nicht mehr, aber ordentlich machte er seine Sache allemal. So behielt er auch die Orientierung, als es schon so aussah, als hätte Lluy ihn vernascht (50.).

Leon Goretzka (2): War der Dreh- und Angelpunkt im Schalker Spiel, auch weil er nicht auf der rechten Flanke klebte. Es gelang ihm nicht alles, das Engagement war aber einmal mehr herausragend - und im Umschaltspiel ist er für S04 unheimlich wichtig.

Pierre-Emile Höjbjerg (3-): Nett von ihm, dass er den Ball nur an den Pfosten haute, sonst wäre es mit Di Santos Hattrick nichts geworden (38.). War in der Zentrale durchaus präsent, war mit den Teamkollegen in der umgekrempelten Elf aber noch nicht perfekt abgestimmt. Für sein hartes Einsteigen gegen Iglesias hätte es auch Gelb geben können (35.). Guter Distanzschuss (83.).

Leroy Sané (2-): Weltklasse, sein Pass in die Abwehrschnittstelle zum 4:0! Davor klappte nicht immer alles - und vielleicht war der überragende Mann der letzten Spiele auch nicht zu 100 Prozent konzentriert. So entschied er sich nach 37 Minuten wohl falsch, als er bei dem Überfall-Konter nicht Di Santo, sondern Höjbjerg anspielte. Aber läuferisch wieder einmal unnachahmlich.

Franco Di Santo (1): Das wird ihm gut getan haben - und für einen Hattrick kann es nur eine einzige Note geben: die glatte Eins! Der Elfer war nicht unbedingt perfekt geschossen, was sich von den beiden ersten Treffern aber sehr wohl sagen lässt. Beim 1:0 stimmten Laufweg und eleganter Abschluss, beim 2:0 stand Di Santo herrlich in der Luft.

Klaas-Jan Huntelaar (3): Als er zum 4:0 einschoss, hatte ihm sein Sturmpartner schon längst die Show gestohlen. Zuvor lange blass, beste Szene war bis dahin seine Drehung mit dem trockenen Flachschuss als Abschluss (61.). Setzte dafür aber in der Rückwärtsbewegung ein paar Akzente.

Kaan Ayhan (3): Er wollte es wissen! War gerade mal ein paar Sekunden auf dem Platz, da ärgerte er Tripolis' Keeper schon mit einem schnittigen Freistoß (46.) und zirkelte eine Viertelstunde später das nächste Mal Richtung rechten Torwinkel. Auf der "Sechs" ansonsten ordentlich.

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