Vollständig geglückt ist der Saisonstart der DJK TuS Rotthausen nicht. Zu unkonstant präsentierte sich die Mannschaft noch im eigenen Defensivspiel.

DJK TuS Rotthausen

"Am Ende wollen wir Luft nach hinten haben"

01. Oktober 2015, 10:58 Uhr

Vollständig geglückt ist der Saisonstart der DJK TuS Rotthausen nicht. Zu unkonstant präsentierte sich die Mannschaft noch im eigenen Defensivspiel.

Mit den schon 21 Gegentoren nach sieben Spieltagen ist das Trainerduo um [person=27189]Dave Hendann[/person] und [person=30393]Bastian Wernscheid[/person] nicht einverstanden. In dieser Statistik liegen die Rotthauser ligaweit tatsächlich auf dem letzten Tabellenplatz.

Die Suche nach defensiver Stabilität

Mit den bereits 18 erzielten Treffern teilt sich die DJK allerdings mit Stadtteilkonkurrent SSV/FCA und Aufsteiger Firtinaspor im ligainternen Vergleich den dritten Rang. "Wir haben schon einen guten Offensivdrang. Jetzt wollen wir auch defensiv stärker werden. Wir müssen da einfach mehr Konstanz hineinbringen", weiß Dave Hendann. Auch das verletzungs- und urlaubsbedingte Fehlen der Defensivspieler [person=30658]Ilker Karakök[/person], [person=17710]Gerrit Praß[/person], [person=31804]Leon Hildebrandt[/person] und [person=17706]Kai Dembski[/person] schwächte das Team zuletzt.

Platz elf lautet so derzeit die Ausbeute der Bemühungen des neu installierten Trainerduos mit ihrer Mannschaft. Insbesondere die zwei deftigen Klatschen gegen den BV Herne-Süd (1:6) und die SpVg Herne-Horsthausen (2:6) wurmen die Verantwortlichen. "Grundsätzlich ist die Punkteausbeute schlechter als erhofft", betont Hendann deshalb auch. Bereits am kommenden Samstag kommt es nun zur vermeintlich maximalen Aufgabe für die DJK: Mit dem FC Neuruhrort gibt sich "Auf der Reihe" der aktuelle Spitzenreiter die Ehre. Hendann: "Das ist für uns natürlich eine große Sache. Wir sehen das Spiel aber als eine Herausforderung, an der wir wachsen wollen." Am Schluss der Saison hofft der bisherige Co-Trainer gemeinsam mit Trainerkollege Wernscheid und dem Team auf einen Platz im gesicherten Mittelfeld: "Am Ende wollen wir Luft nach hinten haben." Vielleicht helfen da schon drei überraschende Punkte aus dem Duell gegen den Tabellenführer weiter.

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