Gut 24 Stunden vor Anpfiff betritt Thomas Tuchel das

BVB

Tuchel nimmt Saloniki ernst

Daniel Berg
30. September 2015, 20:06 Uhr
Foto: firo

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Gut 24 Stunden vor Anpfiff betritt Thomas Tuchel das "Toumba"-Stadion in Thessaloniki, wo am Donnerstag das Euro-League-Spiel PAOK Saloniki gegen den BVB stattfinden wird.

Der Trainer des BVB ist zum ersten Mal in Griechenland und erlebt die Menschen als "sehr gastfreundlich. Ich freue mich, hier zu sein und vor allem freue ich mich auf das Spiel."

Die Atmosphäre in diesem Stadion wird ziemlich einzigartig werden. Die Emotionen kochen dort nicht nur so lau vor sich hin. Tuchel weiß das. "Das wird ein Europapokalspiel, das uns alles ab verlangen wird. Angetrieben vom Publikum ist das eine Mannschaft, die eine große Energie und eine große Leidenschaft entwickelt, die mutig und nach vorne spielt und keinem Zweikampf aus dem Weg geht." Darauf wollen wir unbedingt vorbereitet sein.

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Der Trainer hat Vorbereitungen getroffen. Mit Mats Hummels und Sokratis ließ er die komplette Innenverteidigung in Dortmund, es fehlen zudem Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang, Chefstratege Ilkay Gündogan und dessen Mittelfeldassistent Shinji Kagawa. Der BVB entdeckt in Europa die Rotation für sich. Am Sonntag steht schließlich das große Bundesliga-Duell gegen Bayern München an - und die Bayern haben nach dem Heimspiel in der Champions League am Dienstag zwei Tage mehr zur Regeneration.

Aber die Gedanken, die schnell auftauchen, mag Tuchel so nicht stehen lassen. "Das Zeichen ist nicht, dass wir PAOK auch so schlagen, sondern, dass wir eine frische und topfitte Mannschaft brauchen, um hier zu bestehen, weil uns körperlich alles abverlangt werden wird.

"Das ist die Möglichkeit für die Spieler, sich zu zeigen und im Wettkampf zu beweisen."
Thomas Tuchel

Auf diese Weise erhalten Spieler aus der zweiten Reihe die Gelegenheit, sich zu zeigen. Spieler, die auch Anspruch auf einen Platz in der ersten Elf hätten. Spieler wie Sven Bender, Neven Subotic, Gonzalo Castro, Adnan Januzaj. "Das ist die Möglichkeit für die Spieler, sich zu zeigen und im Wettkampf zu beweisen", sagt Tuchel: "Wir sind uns sehr bewusst, dass man uns das auslegen könnte, als würden wir das nicht ernst nehmen. Das Gegenteil ist der Fall. Wir brauchen diese Verbissenheit und eine hundertprozentige Fokussierung auf diese Aufgabe."

Autor: Daniel Berg

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