Mit 19 Punkten und einer beeindruckenden Torbilanz von 21:4 grüßt der SSV Buer von der Tabellenspitze der Bezirksliga Westfalen 9.

SSV Buer 07/28

Nachlassen verboten

Maximilian Gerhard
01. Oktober 2015, 10:07 Uhr
Foto: Tillmann

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Mit 19 Punkten und einer beeindruckenden Torbilanz von 21:4 grüßt der SSV Buer von der Tabellenspitze der Bezirksliga Westfalen 9.

Der Trainer warnt jedoch vor den kommenden Wochen. Der 6:1-Kantersieg gegen den VfB Waltrop bildete dabei wohl den Höhepunkt einer Serie von sieben Spielen ohne Niederlage. "In der letzten Partie waren wir in manchen Phasen sogar zu wenig konsequent, sodass wir ein paar Tore liegen gelassen haben", erinnert SSV-Trainer Holger Siska daran, dass der Sieg noch höher hätte ausfallen können. Dennoch war er natürlich "absolut zufrieden" und lobte seine Mannschaft für den starken Saisonbeginn: "Am Anfang hatten wir noch Probleme mit der Chancenverwertung, aber mittlerweile sind wir effektiver geworden. Besonders freut mich, dass die Defensive so wenig zulässt".

In der Tat hat Buer nicht nur den besten Angriff der Liga, sondern ist mit nur vier kassierten Toren auch hinten kaum zu knacken. Ein zusätzlicher Erfolgsfaktor ist im Moment die Personalsituation, da mit Mittelfeldakteur Marius Franke aufgrund einer Schambeinverletzung lediglich ein Spieler fehlt und der Coach damit fast aus dem Vollen schöpfen kann. Zudem lässt der breite Kader einige Variationsmöglichkeiten zu. Siska ist begeistert, aber er verweist auch darauf, dass die Spannung weiter hochgehalten werden müsse. "Wir können uns jetzt keine Nachlässigkeiten erlauben", warnt er eindringlich vor möglicherweise aufkommendem Schlendrian. Die Konkurrenz aus Langenbochum und Eichlinghofen sitzt dem SSV mit 19 bzw. 18 Punkten auf jeden Fall im Nacken.

Der SSV Buer ist also ohne Probleme in die neue Bezirksliga-Staffel gestartet und steht aktuell sogar auf dem Platz an der Sonne. Damit die Spitzenposition gehalten werden kann, arbeitet das Team von Siska im Training intensiv an der Verbesserung des Pressings und Umschaltspiels. "Den ersten Rang wollen wir natürlich möglichst lange verteidigen, aber die richtigen Härtetests kommen erst in den nächsten Wochen", richtet er den Blick bereits auf die Duelle mit den Hauptkonkurrenten BW Westf. Langenbochum und TuS Eichlinghofen.

Autor: Maximilian Gerhard

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