Wenn Borussia Dortmund am Donnerstagabend bei PAOK Saloniki antritt, wird es wahrscheinlich nicht nur auf dem Rasen ein heißer Tanz.

BVB

Verein warnt seine Fans vor Saloniki-Spiel

Florian Nussdorfer
30. September 2015, 08:31 Uhr
Foto: firo

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Wenn Borussia Dortmund am Donnerstagabend bei PAOK Saloniki antritt, wird es wahrscheinlich nicht nur auf dem Rasen ein heißer Tanz.

Schließlich pflegen einige BVB-Fans eine Freundschaft zu PAOKs Lokalrivalen Aris Saloniki. Daher hat der Verein nun Verhaltenstipps und -regeln für den Besuch in Griechenland herausgegeben. Zudem soll wohl ein massives Polizeiaufgebot die Fans der Schwarz-Gelben schützen.

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Auch wenn nur einige hundert BVB-Fans tatsächlich Kontakte zu Aris pflegen, betrachten die Fans von PAOK sie als „Brüder“ des verhassten Lokalrivalen. Für zusätzlichen Zündstoff sorgt die Tatsache, dass Borussia Dortmund vor dem Spiel im Stadion von Aris trainieren wird. Hier weist der Klub jedoch darauf hin, dass es in ganz Saloniki keinen anderen geeigneten Platz gebe.

Um zu verhindern, dass sich Szenen wie beim Spiel in St. Petersburg wiederholen, als es zu massiven Übergriffen auf BVB-Fans kam, gibt der Verein seinen Fans auf der Klubhomepage einige Verhaltenstipps. So wird empfohlen sich nicht in Schwarz-Gelb, laut gröhlend oder in zu großen Gruppen in der Stadt zu bewegen. Auch rät der BVB, Hotels in der Nähe vom Stadion des Gastgebers oder in der Nähe von PAOK-Clubräumen zu meiden.

Als sicher gilt hingegen der Treffpunkt der Fanszene am „Weißen Turm“ in Saloniki, da sich dort viel Polizei positionieren soll. Dort sollen dann unter Vorlage des Personalausweises auch die ausgegebenen Ticket-Vouchers gegen Eintrittskarten eingetauscht werden können. So soll verhindert werden, dass sich griechische Aris-Fans unter den Gästeanhang mischen. Am Stadion werden dann Karten und Personalien erneut geprüft. Borussia Dortmund weist jedoch darauf hin, dass es sich nicht um personalisierte Tickets handelt. Auch jegliche Fanmaterialien von Aris Saloniki sind im Gästeblock verboten.

Autor: Florian Nussdorfer

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