Die Spielvereinigung Horsthausen steht diese Saison für das Extreme. So sind in fünf der sieben Spiele immer mindestens fünf Tore gefallen.

SpVgg Horsthausen

Vorne hui, hinten pfui

Kevin Weißgerber
29. September 2015, 16:46 Uhr
Foto: Tim Müller

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Die Spielvereinigung Horsthausen steht diese Saison für das Extreme. So sind in fünf der sieben Spiele immer mindestens fünf Tore gefallen.

Mit 23 Treffern stellt die Mannschaft von Marc Gerresheim den stärksten Angriff der Liga. Ein Umstand, der den Trainer zufrieden stellen sollte, wäre da nicht das Problem in der Abwehrarbeit - mit 19 Gegentoren kassierte man nämlich auch die drittmeisten aller Mannschaften. "In der Offensive sind wir unberechenbar. Wir können zu jedem Zeitpunkt einer Partie gefährlich werden. Das ist unsere große Stärke", stellt ein zufriedener Coach fest. Erst am vergangenen Wochenende belegten seine Spieler dies bei der Begegnung gegen Polizei SV Bochum, als man in Unterzahl einen 1:3-Halbzeitrückstand im zweiten Durchgang noch in einen 5:3-Sieg drehen konnte.

Nicht die erste Partie, bei der die Mannschaft aus Herne Schwierigkeiten im Defensivverbund aufgewiesen hat. "So sehr wir im Angriff überzeugen konnten, umso größer sind im Moment unsere Probleme hinten", stellt Trainer Gerresheim fest und kündigt schon taktische Umstellungen für die kommenden Aufgaben an: "Wir müssen versuchen, künftig enger zu stehen. Damit meine ich nicht nur enger am Gegenspieler, sondern auch, die Räume zwischen den eigenen Reihen zu minimieren." Am kommenden Wochenende trifft Horsthausen auf den Aufsteiger und Tabellenvorletzten TuS Kaltehardt, der mit 20 Gegentoren nur einer der beiden Vereine ist, der mehr Treffer kassiert hat.

Autor: Kevin Weißgerber

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