Der SV Sodingen hat am Wochenende eine 1:6-Klatsche gegen den BSV Schüren kassiert und steckt in einer Negativspirale. Der Trainer rätselt über den Einbruch.

SV Sodingen

Mannschaft lässt vieles vermissen

Maximilian Gerhard
29. September 2015, 14:00 Uhr
Foto: Tim Müller

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Der SV Sodingen hat am Wochenende eine 1:6-Klatsche gegen den BSV Schüren kassiert und steckt in einer Negativspirale. Der Trainer rätselt über den Einbruch.

"Ich dachte, eine schlechtere Leistung als beim 0:3 in Mühlhausen vor zwei Wochen kann meine Mannschaft nicht abliefern, aber das Team hat mich eines Besseren belehrt", kann es SVS-Coach Franko Pepe immer noch nicht fassen. Das Debakel sorgte für Kopfschütteln beim Trainer, der mit seinen Spielern hart ins Gericht ging: "In dieser Partie hat viel gefehlt. Es gab einen großen Mangel an Laufbereitschaft und wir sind kaum in die Zweikämpfe gegangen. Die Art und Weise der Niederlage ist für mich unerklärlich".

Es war die dritte Pleite in Folge und hat die Sodinger bis auf Platz 12 der Tabelle durchgereicht. Aus der Sicht von Franko Pepe gebe es Mentalitätsprobleme bei seinen Akteuren. "In den letzten Meisterschaftsspielen haben wir zu viele einfache Fehler gemacht und zu früh aufgegeben", kritisierte der Mann an der Seitenlinie. Dazu fehlen aktuell wichtige Spieler, wie Stammtorwart David Menke oder Führungsspieler Jens Wolf. Aber auch die angespannte personelle Situation beim SV ist für Pepe keine Entschuldigung für die letzten Auftritte.

Dass die Mannschaft immer noch in der Lage ist, erfolgreich zu spielen, zeigte sie im Kreispokal. In der zweiten Runde konnte überraschend der Westfalenligist DSC Wanne-Eickel mit 3:1 nach Verlängerung niedergerungen werden. In der Liga befindet sich das Team jedoch mittlerweile in einer echten Negativspirale. Eine Krisensitzung in dieser Woche soll zur Kehrtwende beitragen, wobei der nächste Gegner kein Geringerer als der Zweitplatzierte aus Hombruch ist. Doch die Marschroute für die nächsten Wochen ist eindeutig: "Wir müssen so schnell wie möglich den Trend stoppen und wieder punkten".

Autor: Maximilian Gerhard

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