Die Saison verläuft zäh, doch TuRU Düsseldorf lässt sich nicht abschütteln.

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3:1! Sonderlob von Zilles für Imeri und Rychlik

27. September 2015, 19:27 Uhr
Foto: Tillmann

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Die Saison verläuft zäh, doch TuRU Düsseldorf lässt sich nicht abschütteln.

Mit dem 3:1 (1:0)-Sieg vor 300 Besuchern gegen den VfB Hilden behält die Truppe von Frank Zilles die oberen Tabellenregionen im Blick. Zumal der Topfavorit KFC Uerdingen in Bocholt gepatzt hat. Doch trotz des souveränen Ergebnisses, sah der Coach der Oberbilker noch einiges an Verbesserungspotential: „Wir haben viel zu viel liegengelassen. Der Knoten in den Beinen bei meinen Jungs musste erst einmal gelöst werde“, konnte der 51-Jährige am Ende doch noch lachen. „Die Drangphase der Hildener nach dem 1:1 haben wir clever zu überstehen gewusst.“

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Genau in diesen Moment setzte [person=24162]Markus Rychlik[/person] mit seinem Treffer eine Duftmarke. Das 2:1 des Deutsch-Polen weckte die Hausherren auf (56.). Ein Sonderlob vom Trainer gab’s obendrein: „Markus hat das Leder überragend im Tor untergebracht. Hervorzuheben ist ebenfalls Shkelzen Imeri, der direkt super in die Begegnung reingefunden hat“, konnte der Joker, der in der 68. Minute für Kevin Lobato den Platz betrat, seinen Coach ebenfalls überzeugen. „Wir sind im Endeffekt auch der verdiente Sieger, wobei betont werden muss, dass Hilden ordentlich gefightet hat“, analysierte Zilles das Derby.

Fighten alleine reicht aber nun einmal nicht. Nach dem Achtungserfolg unter der Woche gegen Ratingen 04/19 war es einfach zu wenig, was die Schützlinge von Georg Kreß auf dem Rasen ablieferten. „Hätte Stefan Schaumburg direkt nach dem Elfmeter zum 2:1 für uns getroffen, wer weiß, was passiert wäre“, hob Kreß die Riesenchance seines Kapitäns hervor (54.). „Wir wussten aber von Beginn an, dass wir hier auf eine gut organisierte TuRU-Mannschaft treffen. Leider sind wir trotz fußballerischer Niveausteigerung nicht belohnt worden“, muss der Gästecoach nach vorne blicken. Das wird schwer genug. Das Rezept könnte der ein oder andere Überraschungserfolg auf dem heimischen Kunstrasen sein.

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