Nach knapp 15 Monaten hat Concordia Wiemelhausen mal wieder ein Spiel verloren. Beim Hombrucher SV gab es ein 1:2, ein Joker wurde zum Matchwinner für den HSV.

Wiemelhausen

15 Monate unbesiegt - Serie endet in Hombruch

Maximilian Gerhard
27. September 2015, 18:58 Uhr
Foto: Arthut Makiela

Foto: Arthut Makiela

Nach knapp 15 Monaten hat Concordia Wiemelhausen mal wieder ein Spiel verloren. Beim Hombrucher SV gab es ein 1:2, ein Joker wurde zum Matchwinner für den HSV.

"Das ist meine erste Niederlage mit dieser Mannschaft", erinnerte der Wiemelhausener Trainer Jürgen Heipertz an die nun gerissene Serie. Dabei konnten die Gäste den frühen Führungstreffer von Fabian Lienig, der nach einem klasse Zuspiel von Mirza Basic die Kugel locker versenken konnte, direkt wieder ausgleichen. Ein Foul von Hamza El Hamdi im Strafraum führte zum berechtigten Elfmeter, den Maximilian Schreier mit einem strammen Schuss nutzen konnte.

Anschließend sahen die Zuschauer ein Spiel mit guten Defensivreihen, aber wenigen Tormöglichkeiten. "Bezogen auf das Kämpferische kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Im Mittelfeld waren wir jedoch nicht präsent genug und haben zu wenig in die Spitze gespielt", kritisierte Coach Heipertz. Auch sein Gegenüber war mit der ersten Hälfte nicht wirklich zufrieden: "Der Gegner hat vorsichtig gespielt und wir hatten wohl zu großen Respekt vor Wiemelhausen. Deshalb gab es einige Stockfehler und hektische Situationen, die nicht nötig waren".

Besonders beeindruckte Benjamin Hartlieb dann aber das Auftreten seines Teams in der zweiten Hälfte, die vom Hombrucher SV bestimmt wurde. "Trotz des Ausgleichs haben die Jungs die Ruhe behalten und sind geordnet auf dem Platz gestanden", freute sich der HSV-Linienchef mit seiner sehr jungen Mannschaft. Kurz vor Schluss sorgte schließlich der Joker Fernandes Gomes für die Entscheidung. Nach einer Flanke in den Strafraum traf der knapp 40-jährige Routinier der Dortmunder per Kopf zum 2:1. "Dafür bin ich da", zeigte sich der Siegtorschütze bescheiden. Er soll der jungen Truppe in Hombruch mit seiner großen Erfahrung helfen und der Stürmer betont: "Meine Kollegen wollen lernen und lassen sich von mir führen".

Auf der anderen Seite führte Heipertz die Pleite vor allem auf die personellen Probleme zurück. "Mit Falk Klüppel hat beispielsweise unser Stammtorwart gefehlt und auch Abwehrorganisator David Lenze konnte nicht dabei sein."

Autor: Maximilian Gerhard

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