Guido Naumann feierte am Mittwochabend ein erfolgreiches Debüt als Trainer des FSV Duisburg.

FSV Duisburg

Ex-Profi und Nummer eins gehen

Krystian Wozniak
25. September 2015, 13:46 Uhr

Guido Naumann feierte am Mittwochabend ein erfolgreiches Debüt als Trainer des FSV Duisburg.

Der Nachfolger von Heiko Heinlein gewann mit seiner neuen Mannschaft das Derby gegen den VfB Speldorf mit 3:1. Kapitän Almir Sogolj schnürte einen Dreierpack. "Ich habe viel Potenzial in der Mannschaft gesehen. Am Wochenende geht es mit dem nächsten Derby gegen den Duisburger SV 1900 weiter. Darauf freuen wir uns", sagt Naumann.

Am Dienstagabend leitete der 47-Jährige seine erste Einheit als FSV-Coach. Eine, die er so schnell nicht vergessen wird. Denn Heinlein war gekommen, um sich von der Mannschaft zu verabschieden. Nach der Verabschiedung folgten gleich zwei Spieler ihrem alten Trainer. "Stephan Hennen und Julien Schneider werden nicht mehr für den FSV Duisburg spielen. Sie sind zum Verein nur wegen Heiko Heinlein gekommen und nun mit ihm gegangen", erklärt Naumann. An der ersten Einheit unter dem neuen Trainer nahmen nur elf Feldspieler und ein Torwart teil. "Ich war schon etwas perplex. Ich wusste, dass viele Spieler verletzt oder gesperrt sind. Aber nur elf Feldspieler? Das war schon hart", erzählt der ehemalige Trainer des SV Zweckel und Germania Gladbeck.

Aktuell stehen acht Akteure nicht zur Verfügung. Darunter auch Leistungsträger wie Musa Celik, Bora Karadag oder Salih Altin. Naumann: "Das sind natürlich Granaten für diese Liga, die der Mannschaft schmerzlichst fehlen. Wenn wir wieder nahezu komplett sind, dann haben wir eine richtig gute Mannschaft."

Autor: Krystian Wozniak

Mehr zum Thema

Kommentieren