Die Länderspielpause ist vorbei, das bedeutet für die Fußball-Frauen in Deutschland, dass am Wochenende die zweite Runde im DFB-Pokal ausgespielt wird.

MSV-Frauen

Gegen FC Bayern im Pokal "nicht verstecken"

24. September 2015, 14:39 Uhr
Foto: Tillmann

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Die Länderspielpause ist vorbei, das bedeutet für die Fußball-Frauen in Deutschland, dass am Wochenende die zweite Runde im DFB-Pokal ausgespielt wird.

Die Frauen des MSV Duisburg sind da ein bisschen hin und her gerissen. Schließlich ist am Sonntag, 14 Uhr, kein Geringerer als der Deutsche Meister FC Bayern München zu Gast im PCC-Stadion in Homberg. Sicherlich hätten die Zebra-Ladys über einen einfacheren Gegner gefreut, "aber et kütt wir et kütt", erklärt Trainerin Inka Grings mit ihrer rheinischen Gelassenheit und fügt hinzu: "Wir freuen uns. Das ist für uns das Sahnehäubchen der Saison."

Auf das sie sich mit ihrer Mannschaft gut vorbereitet hat. Das letzte Spiel der Bayern haben sie gemeinsam noch einmal angeschaut und im Anschluss analysiert. So profesionell lief es in den letzten Wochen nur selten, schließlich ist es in der zweiten Liga schwer, an derartige Informationen über den Gegner heranzukommen. Und auch wenn den Duisburgerinnen danach immer noch klar ist, dass die Bayern als haushoher Favorit nach Homberg kommen werden, erklärt Grings selbstbewusst: "Wir werden uns in den nächsten Tagen noch mit sehr viel Optimismus vorbereiten. Wir wollen das Spiel genießen können, es aber den Bayern auch so schwer wie möglich machen. Und das gute am Fußball ist: Es beginnt immer bei 0:0."

So lautete das Ergebnis beim letzten Treffen auch nach 90 Minuten. Grings ist klar, dass sie damals eine andere Mannschaft zur Verfügung hatte. Doch auch in diesem Jahr ist sie mit ihren Duisburgerinnen gut in die Saison gestartet. Drei Spiele, drei Siege. Und mit Mairav Shamir und Lee Sima Falkon sind endlich auch ihre beiden Israelinnen spielberechtigt. Falkon hat vor der Länderspielpause mit ihrem ersten Treffer im ersten Spiel auch gleich eine Portion Selbstvertrauen gesammelt. Deshalb gibt Grings auch mutig voraus: "Wir werden uns nicht verstecken!"

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