Im Ligabetrieb sucht man beim SV Raadt noch das richtige Rezept zum Tore schießen. Im Pokal klappt es hingegen in auffälliger Art und Weise.

SV Raadt

Sechs Tore sind ein bisschen mager

17. September 2015, 14:41 Uhr
Foto: Tillmann

Foto: Tillmann

Im Ligabetrieb sucht man beim SV Raadt noch das richtige Rezept zum Tore schießen. Im Pokal klappt es hingegen in auffälliger Art und Weise.

"Unter dem Strich hätte ein bisschen mehr herausspringen können", blickt Sven Pickhardt auf das erste halbe Dutzend Ligaspiele der neuen Saison zurück. Mit den letzten Leistungen war er trotz der nicht optimalen Resultate zufrieden: "In Heimaterde haben wir bei einem unangenehmen Gegner auf Asche einen Punkt geholt, davor sicherlich gute Spiele gemacht, uns aber selber nicht belohnt."

Vielleicht der Hauptgrund für die bisherige Bilanz: Lediglich sechs eigene Treffer stehen nach ebenso vielen Spielen zu Buche. "Das ist natürlich schon ein bisschen mager, wir haben da sowohl in Sachen Chancenauswertung wie auch im Erarbeiten von Möglichkeiten noch Verbesserungspotenzial. Aber wir wissen ja, dass wir es können", meint Pickhardt. Dies bekam der TSV Bruckhausen, ebenfalls A-Ligist, in der Zweitrundenpartie des Kreispokal deutlich zu spüren. Mit sage und schreibe 11:7 nach Verlängerung (Spielstand nach 90 Minuten 6:6) schaltete der SVR die Duisburger aus. Ob elf Tore auch in Runde drei wieder erzielt werden können, bleibt abzuwarten. Beim B-Ligisten SV Laar finden sich die Grün-Weißen aber sicherlich in der Favoritenrolle wieder. "Ich habe keine Kenntnisse über die Mannschachft und wir fahren generell ungern nach Duisburg auf Asche. Aber als klassenhöherer Klub muss man natürlich den Anspruch haben, das Spiel zu gewinnen", erklärt der Coach.

Den Anspruch zu gewinnen hat Pickhardt aber auch hinsichtlich der kommenden Partie gegen Union 09 Mülheim. Ein Gegner, der viele momentan überrascht, stehen beim Beinahe-Absteiger des Vorjahres doch schon zehn Punkte nach fünf Spielen auf dem Konto. "So überraschend finde ich das aber gar nicht. Die hatten sich schon zur Rückrunde im letzten Jahr gut verstärkt, da ist das aber noch nicht ganz aufgegangen. Aber diese Mannschaft hat nun ein anderes Gesicht", denkt der Raadter Trainer.

Und vielleicht könnten es sogar sechs Punkte in drei Tagen werden, schließlich steht nun eine Englische Woche an. Am Mittwoch tritt das Team vom Flughafen bei der zweiten Mannschaft des VfB Speldorf an, welche sich aktuell in einem kleinen Formtief befindet. Die letzten beiden Partien verlor das Team von Trainer Felix Maly jeweils mit 1:7. Pickhardt ist aber weit davon entfernt, den Mittwochsgegner zu unterschätzen: "Mit vier Punkten aus den beiden Spielen gegen Union und Speldorf könnten wir sicherlich leben".

Autor:

Mehr zum Thema

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren