Nach der 0:2-Niederlage von RWE beim 1. FC Köln II sprachen wir mit dem ehemaligen Kölner Vojno Jesic.

RWE

"Jeder von uns muss sich selbst hinterfragen"

Carlo Strauß
17. September 2015, 13:49 Uhr
Foto: Gröner

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Nach der 0:2-Niederlage von RWE beim 1. FC Köln II sprachen wir mit dem ehemaligen Kölner Vojno Jesic.

Vojno Jesic, Ihre Rückkehr an die alte Wirkungsstätte haben Sie sich wahrscheinlich anders vorgestellt...
Mit Sicherheit. Ich dachte, ich komme hier hin, sehe meine alten Freunde und dann hauen wir die weg. Mit einem Sieg wären wir oben dran gewesen. Es ist leider anders gekommen. Bis zum 1:0 war das Spiel ausgeglichen, dann haben wir einen Fehler gemacht und der wurde sofort bestraft. Danach sind wir hinterher gerannt, es wurde hektisch, wir mussten aufmachen und dann bekommen wir noch einen Konter. Das ist bitter.

Warum ist es der Mannschaft nicht gelungen, mehr Chancen zu kreieren?
Jeder von uns in der Offensive muss sich selbst hinterfragen, ob wir genug aufs Tor schießen. Im letzten Drittel wollten wir zu oft noch einen Pass spielen, noch einen Haken machen. Da müssen wir zielstrebiger werden und auch mal aus 20 Metern abziehen.

Der nächste Gegner heißt Gladbach II. Das wird sogar noch etwas schwerer, oder?
Für uns ist es gut, dass es so schnell weiter geht, um die Niederlage aus dem Kopf zu bekommen. In Gladbach können wir alles gut machen. Aber die haben sicher eine starke Mannschaft und können kicken. Die sind erfahren, spielen schon lange zusammen und waren nicht umsonst letztes Jahr Meister. Wir sollten aber trotzdem selbstbewusst auftreten und versuchen, diese Niederlage wettzumachen.

Autor: Carlo Strauß

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