Gleich drei Mannschaften stehen nach acht Spieltagen unter den Top fünf der 3. Liga, mit denen so nicht so rechnen war. Auch die Münsteraner haben einen Lauf.

Preußen Münster

Die Konstante unter den Verblüffenden

17. September 2015, 08:53 Uhr
Foto: firo

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Gleich drei Mannschaften stehen nach acht Spieltagen unter den Top fünf der 3. Liga, mit denen so nicht so rechnen war. Auch die Münsteraner haben einen Lauf.

FSV Mainz 05 II? Die Reserve des Erstligisten rettete sich in der Vorsaison nach dem Aufstieg 2013/2014 mit drei Punkten Vorsprung auf Absteiger Borussia Dortmund II gerade so in die neue Drittligaspielzeit. Und der 1. FC Magdeburg? Der ehemalige DDR-Spitzenklub kickte im Vorjahr noch in der Regionalliga Nordost. Nun stehen beide Mannschaften in der Spitzengruppe der 3. Liga: der FCM an Rang fünf und die Mainzer sogar auf Tabellenplatz zwei.

Trainer Loose beweist ein gutes Händchen

Die Riege der positiven Überraschungen in dieser Saisonphase komplettieren die Preußen aus Münster, die sich vorerst Platz drei gesichert haben. Unter den Verblüffenden ist der SCP allerdings eine echte Konstante, schließlich spielte Münster auch schon in den Vorjahren regelmäßig um den Aufstieg in die zweite Liga mit. Nicht damit zu rechnen war allerdings, dass dies den Preußen auch in dieser Saison - zumindest nach acht absolvierten Spieltagen - gelingt. Mit den drei Siegen zuletzt in Halle (3:1), gegen Werder Bremen II (3:1) und in Chemnitz (1:0) blickt der SCP jedoch auf einen fulminanten Lauf zurück.

Vater des Erfolgs ist Trainer [person=21105]Ralf Loose[/person], dem es gelungen ist, eine verschworene Einheit zu formieren. [person=4534]Marco Pischorn[/person] brachte Loose auch aus der Not geboren zurück ins Team und der gebürtige Badener dankte es ihm mit starken Leistungen in der Innenverteidigung. Offensivdribbler [person=2157]Mehmet Kara[/person] blieb trotz zwischenzeitlich schwacher Vorstellungen im Team - ihm gelang in jedem der letzten drei Spiele ein Treffer. Und Torhüter [person=6053]Niklas Lomb[/person] spürte früh das Vertrauen, welches der Trainer in ihn setzte. Die neue Nummer eins der Adlerträger überzeugte in Chemnitz mit einigen starken Paraden und war ein entscheidender Faktor für den Auswärtssieg. "Man sieht, dass wir im Aufwärtstrend sind. Es war super, dass wir nachlegen konnten", freute sich Lomb nach dem Chemnitz-Spiel. Das allerdings war dann gar nicht so verblüffend.

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