Mit Hilfe einer Psychologin will der italienische Erstligist AS Rom aus der Krise finden. Filippa Costa wird sich einmal in der Woche mit Totti und Co. treffen, mit der ersten Sitzung ist die Sportpsychologin zufrieden.

Totti und Co. müssen zur Psychologin

jt
09. April 2005, 13:53 Uhr

Mit Hilfe einer Psychologin will der italienische Erstligist AS Rom aus der Krise finden. Filippa Costa wird sich einmal in der Woche mit Totti und Co. treffen, mit der ersten Sitzung ist die Sportpsychologin zufrieden.

Um einen Weg aus der Krise zu finden, setzt der italienische Erstligist AS Rom auf die Unterstützung einer Psychologin. Roma-Geschäftsführerin Rosella Sensi schickt ihre Profis um Superstar Francesco Totti einmal wöchentlich zu Sportpsychologin Filippa Costa auf die Couch. Das berichtet die römische Tageszeitung La Repubblica in ihrer Samstag-Ausgabe.

Die Kommunikation muss gut sein

"Es handelt sich um ein Pilotprojekt. Wir gehen davon aus, dass die Leistungen des Spielers nicht nur von ihm selbst, sondern auch von seinem Umfeld abhängen", sagt die Psychologin. "Eine Mannschaft ist eine Gruppe, in der man die eigene Identität aufbaut, neue Verhaltensweisen, Sprachen und Regeln erlernt. Es ist wichtig, dass in der Mannschaft die Kommunikation gut ist", sagte Costa.

Mit den ersten Sitzungen mit der Mannschaft ist die Psychologin zufrieden. "Ich dachte, dass die Spieler misstrauisch sein würden, aber der Wille zur Kooperation überwiegt. Vor allem Totti ist für die Gruppe sehr konstruktiv. In einer Mannschaft müssen jedoch alle zusammenarbeiten", erklärte Costa.

Wegen einer langen Serie von Niederlagen war im März Trainer Luigi Del Neri durch Bruno Conti ersetzt worden. Eine Woche später trat Sportdirektor Franco Baldini zurück. Zu Beginn der Saison hatte auch Rudi Völler kurzzeitig die Römer trainiert, war aber nach wenigen Wochen wegen der ständigen Undiszipliniertheiten der Spieler wieder zurückgetreten.

Autor: jt

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