Auch wenn die neue Saison noch frisch ist: Aktuell stehen drei Herner Teams unter den Top fünf der Liga. Wird die Dominanz der Bochumer Mannschaften durchbrochen?

BL WF 10

Kommt der nächste Meister aus Herne?

17. September 2015, 08:54 Uhr
Foto: Tim Müller

Foto: Tim Müller

Auch wenn die neue Saison noch frisch ist: Aktuell stehen drei Herner Teams unter den Top fünf der Liga. Wird die Dominanz der Bochumer Mannschaften durchbrochen?

Nach München und Berlin weist ausgerechnet Herne die größte Bevölkerungsdichte aller deutschen Städte auf. Und auch im Gesamtklassement der Bezirksliga Staffel zehn drängen sich die Mannschaften aus Herne dicht beisammen. Von der vier Vertretern der ehemals bedeutenden Bergbaustadt tat sich bislang ausgerechnet nur der recht hoch gehandelte BV Herne-Süd an Rang zehn noch schwer.

Dominanz in der Spitzengruppe

Bedeutend besser lief es derweil für Fortuna Herne, die SpVgg Horsthausen und Firtinaspor. Insbesondere der Aufsteiger von Trainer [person=29662]Cevdet Zurel[/person] überraschte bisher mit einer noch weißen Weste. Nach fünf Spielen ist das nur einer weiteren Mannschaft gelungen, nämlich Stadtkonkurrent Fortuna. Die Mannschaft von Trainer [person=25655]Michele Di Bari[/person] grüßt nach vier Siegen und einem Remis ungeschlagen von der Tabellenspitze. "Wir wissen aber auch, dass es erst der fünfte Spieltag ist. Nächste Woche steht das nächste Gipfeltreffen auf dem Programm", kennt Di Bari die Schwere der Aufgabe im sonntäglichen Spitzenspiel gegen den FC Neuruhrort (aktueller Tabellenzweiter).

Überhaupt die Bochumer Teams: In den vergangenen zwei Jahren gingen Meisterschaft und Aufstieg in der Staffel zehn nur über Vertreter aus dem Stadtgebiet des großen Herner Nachbarn. 2013/2014 machte der VfB Günnigfeld das Rennen, 2014/2015 stiegen sowohl Concordia Wiemelhausen als auch der Tabellenzweite SC Weitmar in die Landesliga auf. Obwohl nach fünf Spieltagen naturgemäß noch keine allzu seriöse Saisonprognose abgegeben werden kann, ist den Herner Teams mindestens ein bravouröser Start in diese Spielzeit geglückt. Aber was können der einzige Starter aus Witten, Landesligaabsteiger SV Herbede (aktuell Dritter), oder die beiden Teams aus Gelsenkirchen, der SSV/FCA Rotthausen (Tabellensiebter) und Stadtteilkonkurrent DJK TuS (Zwölfter), noch reißen? So viel ist sicher: Freiwillig wird Fortuna Herne die Spitzenposition nicht räumen. "Wir möchten so lange wie möglich den Platz an der Sonne behalten", versichert Trainer Di Bari.
Womöglich bis zum Ende dieser Saison...

Autor:

Kommentieren