RWE geht in dieser Saison nichts leicht von der Hand. Das musste Jan Siewert am Mittwochabend in Köln schmerzhaft feststellen. Die Stimmen der Trainer zum 2:0.

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"Anscheinend müssen wir den harten Weg gehen"

16. September 2015, 22:05 Uhr
Foto: Tim Müller

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RWE geht in dieser Saison nichts leicht von der Hand. Das musste Jan Siewert am Mittwochabend in Köln schmerzhaft feststellen. Die Stimmen der Trainer zum 2:0.

Jan Siewert (Rot-Weiss Essen): „Wir haben probiert, relativ stabil zu stehen, hatten aber in der ersten Hälfte Probleme, Zugriff im Zentrum zu bekommen. Deshalb haben wir auch Benjamin Baier gebracht. Wir haben dann einmal gepennt und wurden bitterböse bestraft. In dieser Liga gewinnt die Mannschaft, die das erste Tor macht. Wir waren einen Tick zu ungefährlich dafür. Ich habe den Jungs gesagt: Wer nicht aufs Tor schießt, kann auch nicht das Spiel gewinnen. Wir müssen deshalb unbedingt zwingender werden. Anscheinend müssen wir den harten Weg gehen. Wir haben noch viel Arbeit vor uns.“

Martin Heck (1. FC Köln II): „Wir haben nichts Zwingendes zugelassen und immer mehr zu einer Sicherheit gefunden. Essen hat unseren Spielaufbau in Hälfte eins gut unterbunden. Nach der Pause haben wir anfangs zu tief gespielt, RWE hatte viel Ballbesitz. Weil wir mutig attackiert haben, haben wir unsere Kontersituationen bekommen, die wir auch zweimal gut vollstreckt haben. Wir waren aber noch etwas zu passiv geben den Ball. Die Jungs müssen weiter ihren Weg gehen und dürfen nicht abheben. Wir sind auf einem guten Weg. Ich werde teilweise schon mit Erfolgscoach angesprochen, das will ich aber gar nicht hören. Jeder schlägt in dieser Liga jeden, da kannst Du dich nicht ausruhen.“

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