Erst regnete es in der KrayArena wie aus Kübeln, dann schien plötzlich die Sonne - am Ende dann eher für den FC Kray.

Kray - Viktoria Köln

FCK erneut ein Favoritenschreck

Krystian Wozniak
16. September 2015, 21:23 Uhr
Foto: Frank Gröner

Foto: Frank Gröner

Erst regnete es in der KrayArena wie aus Kübeln, dann schien plötzlich die Sonne - am Ende dann eher für den FC Kray.

Die Essener trotzten nach Rot-Weiß Oberhausen (3:1) und Borussia Mönchengladbach II (2:2) dem nächsten Hochkaräter der Liga ein achtbares Ergebnis ab. Gegen Viktoria Köln gab es vor rund 400 Zuschauern ein 2:2 (0:1)-Remis.

Dabei liefen die Krayer nach dem ersten Abschnitt einem 0:1-Rückstand hinterher. Die Gastgeber waren keineswegs die schlechtere Mannschaft und hatten mehr Spielanteile als erwartet. Doch Großchancen blieben in Halbzeit eins für das Team von Micha Skorzenski Mangelware. Trotzdem konnte jeder im Stadion erkennen, dass der FCK durch die jüngsten hervorragenden Leistungen großes Selbstvertrauen getankt hat. Die Gäste aus Köln-Höhenberg hatten rund eine halbe Stunde lang ihre Mühe mit dem kämpferisch starken Underdog.

Freddy Mombongo-Dues (33.), Sommer-Neuzugang aus Aserbaidschan, war es dann schließlich. der Viktoria-Coach Tomek Kaczmarek und seine Schützlinge erlöste. Vorausgegangen war ein feines Zuspiel von Jules Reimerink und ein noch feinerer Abschluss des gebürtigen Kongolesen, der aus fünf Metern per Hackentrick den Ball an Philipp Kunz vorbeischob.

In Durchgang zwei dann ein gänzlich anderes Bild: Viktoria versuchte das Ergebnis zu verwalten und lauerte auf Konter - vergebens. Die Krayer kämpften sich in die Partie und wurden nach etlichen Standards belohnt - gleich doppelt: Erst traf Vincent Wagner nach einer Ecke, dann war Will Aubameyang nach einem perfekt getretenen Standard von Kevin Steuke zur Stelle - 2:1 Kray! "Das ist zu wenig. Wir schieben uns nur den Ball hin und her, da muss viel mehr kommen", monierte Viktoria-Mäzen Franz-Josef Wernze.

Mike Wunderlich und Co. schienen ihren Boss von der Tribüne gehört zu haben und schalteten wieder einen Gang hoch. Der eingewechselte Rene Klingenburg, der erst vor einer Woche in Erndtebrück (0:0) nach drei Monaten Verletzungspause sein Comeback feierte, erzielte aus 16 Metern den Ausgleich (83.).

Autor: Krystian Wozniak

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