Seit nunmehr vier Tagen residiert BVB II-Coach Theo Schneider mit seinen BVB-Bubis im Trainingslager im westfälischen Marienfeld, mit dabei: Neuzugang Sebastian Hille, mit 26 Jahren der älteste Spieler im Kader. Der torgefährliche Angreifer kam vom Reviernachbarn VfL Bochum, wo er vornehmlich in der Oberliga-Mannschaft zum Einsatz kam und mit einer grandiosen Torquote (36 Treffer in 63 Spielen) nicht nur die Borussia aus Dortmund auf sich aufmerksam machte.

Dortmund II: „Papa“ Hille als Stützpfeiler

„Es macht Spaß beim BVB“

md
23. Juli 2007, 09:19 Uhr

Seit nunmehr vier Tagen residiert BVB II-Coach Theo Schneider mit seinen BVB-Bubis im Trainingslager im westfälischen Marienfeld, mit dabei: Neuzugang Sebastian Hille, mit 26 Jahren der älteste Spieler im Kader. Der torgefährliche Angreifer kam vom Reviernachbarn VfL Bochum, wo er vornehmlich in der Oberliga-Mannschaft zum Einsatz kam und mit einer grandiosen Torquote (36 Treffer in 63 Spielen) nicht nur die Borussia aus Dortmund auf sich aufmerksam machte.

„Es waren auch andere Klubs an mir dran, aber da kam dann meist nur der Manager zum Treffen, nie der Trainer. Beim BVB war das anders. Von Anfang an hat sich Theo Schneider um mich bemüht, war bei jedem Gespräch dabei und hat mir das Gefühl gegeben, mich unbedingt haben zu wollen. Das hat letztlich mit den Ausschlag gegeben, nach Dortmund zu wechseln“, berichtet der Stürmer über die Verhandlungen. Und Trainer Schneider bestätigt Hilles Eindruck: „Wir haben Sebastian geholt, damit er der jungen Truppe Halt gibt. Er ist einer der Stützpfeiler der Mannschaft und ich bin überzeugt davon, dass er uns mit seinen Toren, aber auch mit seiner Erfahrung weiterhelfen wird.“[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/000/927-941_preview.jpeg Soll nun den BVB II seine Torjägerqualitäten beweisen: Sebastian Hille.[/imgbox]

Und nicht nur der Übungsleiter steht hinter dem Neuzugang, auch von der Mannschaft wurde der „Routinier“ gut aufgenommen. „Da gab es gar keine Probleme. Ich wurde sehr herzlich von allen begrüßt. Langsam lernen wir uns auch besser kennen. Auf jeden Fall macht es richtig Spaß mit den Jungs hier beim BVB“, berichtet Hille über seinen Start im Team.

Im Trainingslager soll die Mannschaft nun noch enger zusammenwachsen, gemeinsame Abendgestaltung und weitere „Teambuilding“-Maßnahmen stehen neben der taktischen Feinabstimmung im Vordergrund. „Wir absolvieren zwar noch zwei Einheiten täglich, darunter auch Schnelligkeits-Übungen. Ich werde aber in den kommenden Tagen die Intensität herunterfahren, damit die Jungs topfit in die Saison starten können“, gibt Schneider Einblick in seinen Trainingsplan.
„Die Unterkunft und die Umgebung sind super, auch die Einheiten machen richtig Spaß, aber natürlich wird es so langsam Zeit, dass es wieder losgeht. Ich möchte auf dem Platz zeigen, warum man mich geholt hat“, verspricht Hille und bestätigt damit Schneiders Eindruck von einem äußerst gelungenen Trainingslager.

Lediglich die Verletzung (Bänderriss) von Hilles Sturmkollegen Christopher Nöthe drückt etwas auf die Stimmung. Schon nächste Woche soll der 19-Jährige aber wieder erste Laufeinheiten absolvieren und ein wenig später ins Mannschaftstraining einsteigen.

Zehn Tage vor dem Saisonstart blicken sowohl Schneider, als auch Hille optimistisch in die Zukunft. „Ich bin mir sicher, dass wir das Zeug dazu haben, eine gute Saison zu spielen. Ich möchte den Mund aber auch nicht zu voll nehmen und gebe deshalb keine Prognose ab, was möglich ist“, übt sich der Ex-Bochumer in Zurückhaltung. „Aus diesem Grund hab ich mir auch keine Toranzahl zum Ziel gesetzt, die Hauptsache ist, dass die Mannschaft erfolgreich ist.“ md

Autor: md

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