FSV Vohwinkel

Das Gleichgewicht zwischen Abwehr und Sturm

Kevin Weißgerber
15. September 2015, 09:07 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Besser kann eine Saison wirklich nicht beginnen. Nach dem fünften Sieg im sechsten Spiel thront der FSV Vohwinkel mit einer Tordifferenz von 29:8 an der Spitze.

Besonders bemerkenswert ist nicht nur die Tatsache, dass man diese Spiele gewonnen hat, sondern vielmehr, wie man sie gestaltet hat. Denn durchschnittlich schoss das Team vier Tore pro Spiel und ließ dem Gegner kaum eine Chance, womit man schon sehr schnell zu Beginn der Spielzeit als Favorit auf den Aufstieg zählen sollte.

Das Geheimrezept des Teams von Trainer Marc Bach scheint auch gar nicht mal so kompliziert - es muss ein harmonisches Gleichgewicht der Mannschaftsteile herrschen: "In der letzten Saison hatten wir mit 24 Gegentoren die wenigsten aller Teams. Darauf wollten wir nun aufbauen und haben unseren Fokus auf die Verstärkung unserer Offensive gelegt." Und dies scheint wohl auch zu funktionieren, denn gerade mit [person=23638]Robin Rehmes[/person] mit vier und [person=19654]Tim-Philipp Schättler[/person] mit drei Treffern konnten gleich zwei Neuzugänge besonders überzeugen.

Aber noch nicht alles läuft zur vollsten Zufriedenheit des Trainer: "Im Moment schaffen wir es noch nicht über 90 Minuten konzentriert zu bleiben. Gegen Velbert am letzten Spieltag haben wir unsere beiden Gegentreffer auch kurz vor Ende bekommen." Kritik auf hohem Niveau, wenn man zu diesem Zeitpunkt bereits eine beruhigende 4:0-Führung inne hat.

Insgesamt sieht Marc Bach seine Mannschaft jedoch für die Saison gerüstet: "Wir haben nun einen Kader von insgesamt 25 Spielern, wodurch wir auf jeder Position auswechseln können, ohne das dabei ein Qualitätsverlust entsteht", erklärt Bach und führt dabei an, dass es bei den wenigen Geldmitteln, die man besitzt, wichtig ist, Spieler zu holen, die "charakterlich in die Mannschaft passen", denn eine gute Leistung kann nur als Team erreicht werden.

Diese Qualität wird nun auch am kommenden Wochenende wieder nötig sein, denn dann kommt es am Sonntag zum Derby gegen den viertplatzierten vom ASV Wuppertal. Bach freut sich dabei nicht nur auf das spannende Spiel, sondern auch auf das Widersehen mit ASV-Trainer Werner Kasper, unter dem er selber noch gespielt hat.

Autor: Kevin Weißgerber

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