Nach dem Sieg von Mengede 08/20 bei Westfalia Wickede stand Gästetrainer Thomas Gerner Rede und Antwort.

Mengede 08/20

Nachgefragt bei Thomas Gerner

Maximilian Gerhard
14. September 2015, 10:07 Uhr
Foto: Nils Heimann

Foto: Nils Heimann

Nach dem Sieg von Mengede 08/20 bei Westfalia Wickede stand Gästetrainer Thomas Gerner Rede und Antwort.

Herzlichen Glückwunsch zum Derbysieg, Herr Gerner. Wie lautet Ihre Analyse zum Spiel?
Gerner: Wir sind als verdienter Sieger vom Platz gegangen, weil wir ein gutes Tempo in unserem Spiel hatten und die Begegnung kontrollieren konnten. Durch unser Pressing hat der Gegner fast nur mit langen Bällen arbeiten können. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft und der Sieg ist etwas Besonderes, weil Mengede noch nie in Wickede gewinnen konnte.

Sie haben jetzt nach nur fünf Spielen bereits zwölf Punkte auf dem Konto. Was sagen Sie zu diesem Traumstart?

Das steht uns natürlich gut zu Gesicht. Wir haben unsere klasse Vorbereitung mit diesem Saisonbeginn vergoldet. Nach einem großen Umbruch im Sommer mit vielen personellen Veränderungen läuft es besser als erwartet. Derzeit greift ein Rädchen in das andere und wir schwimmen auf einer echten Euphoriewelle.

Auf welche Faktoren führen sie die aktuelle Erfolgsserie zurück?

Der Erfolgsgarant ist sicherlich unser Zusammenhalt. Jeder der Spieler brennt, bringt sich ein und keiner lässt den Kopf hängen. Mir persönlich ist die Identifikation mit einem Verein sehr wichtig und im Moment ziehen hier alle an einem Strang. Deshalb zeigt sich die super Stimmung auch auf dem Platz.

Als Saisonziel haben Sie einen einstelligen Tabellenplatz ausgegeben. Bleiben Sie trotz der großen Erfolge zum Auftakt dabei?

Die jetzige Tabellenstand ist eine schöne Momentaufnahme, aber Fußball ist ein schnellebiges Geschäft. Dementsprechend müssen wir einen kühlen Kopf bewahren und akribisch weiterarbeiten. Für uns geht es weiterhin nur um einen einstelligen Rang. Die gesammelten zwölf Punkte helfen uns natürlich auf dem Weg zum Klassenerhalt. In den nächsten Wochen kommen jedoch noch sehr schwierige Aufgaben auf uns zu.

Autor: Maximilian Gerhard

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