In Haspe steht die Mannschaft mit 13 Neuzugängen vor einem personellen Umbruch. „Da haben wir noch einige Arbeit vor uns, aber es steckt auch viel Potenzial im Kader“, fasst der neue Trainer Frank Henes seine ersten Eindrücke aus der laufenden Vorbereitung zusammen. „Mit den bisherigen Trainingstagen bin ich eigentlich sehr zufrieden. Die Beteiligung ist hoch und mit Kapitän Kamal Hafhaf und Miroslav Maleika fehlen mir nur zwei Urlauber.“

Hasper SV: Mit flexiblem Angriffsspiel zum Erfolg

„Auf mehrere Schultern verteilen“

Oliver Kubanek
22. Juli 2007, 13:59 Uhr

In Haspe steht die Mannschaft mit 13 Neuzugängen vor einem personellen Umbruch. „Da haben wir noch einige Arbeit vor uns, aber es steckt auch viel Potenzial im Kader“, fasst der neue Trainer Frank Henes seine ersten Eindrücke aus der laufenden Vorbereitung zusammen. „Mit den bisherigen Trainingstagen bin ich eigentlich sehr zufrieden. Die Beteiligung ist hoch und mit Kapitän Kamal Hafhaf und Miroslav Maleika fehlen mir nur zwei Urlauber.“

Aufgrund der vielen neuen Spieler sei es aber ganz normal, dass das Team noch nicht alles so parat habe, wie der Coach sich das vorstellt, aber noch seien ja drei Wochen Zeit.

Die bisherigen Tests gegen die Bezirksligisten Gevelsberg (3:2) und Hemer (2:2) fand Henes denn auch in Ordnung. „In beiden Spielen sind wir ein hohes Tempo gegangen und haben viel durchgewechselt, so dass die Leistung letztlich ok war.“ Getrübt hat die Stimmung beim HSV allerdings die schwere Verletzung von Abwehr-Routinier Lars Kieloch, der mit einem Knöchelbruch mindestens sechs bis acht Wochen pausieren muss.

Viel diskutiert rund um die Bezirkssportanlage in Haspe wird noch immer der Verlust des Torjägerduos Amir Smajic und Anthony Yeboah, das zusammen 45 Treffer erzielen konnten. „Klar ist das eine hohe Bürde für die Nachfolger, aber Tore sind auch immer ein Verdienst der gesamten Mannschaft“, relativiert Hense ein wenig. „Mit einem flexiblen Angriffsspiel wollen wir das Toreschießen auf mehrere Schultern verteilen und werden dadurch auch schwerer auszurechnen sein“, ist er optimistisch, trotz der Abgänge auch in der kommenden Spielzeit im oberen Drittel mitspielen zu können. „Die Liga wird bestimmt nicht einseitig und mit Hohenlimburg, Lüdenscheid, dem SC Plettenberg und dem SSV Hagen werden etliche Mannschaften an der Spitze mitmischen wollen.“

Weitere Eindrücke, inwieweit seine Hasper in der Lage sein werden, diesen Teams Paroli zu bieten, werden die nächsten Testspiele liefern. Nach den ersten Partien gegen unterklassige Gegner warten heute mit dem TuS Eving-Lindenhorst und Dienstag mit dem Verbandsligisten SV Herbede echte Bewährungsproben auf den HSV.

Autor: Oliver Kubanek

Mehr zum Thema

Rubriken

Kommentieren