Drei Tage hat Trainer André Breitenreiter noch, um seine Schalker Mannschaft auf das nächste Spiel vorzubereiten.

Schalke

Hoffnung bei Höjbjerg, Entwarnung bei Höwedes

10. September 2015, 16:05 Uhr
Foto: firo

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Drei Tage hat Trainer André Breitenreiter noch, um seine Schalker Mannschaft auf das nächste Spiel vorzubereiten.

Die spannende Frage vor dem Duell mit dem FSV Mainz 05 (Sonntag, 17.30 Uhr, Veltins-Arena) ist, wer Julian Draxler ersetzen wird. Als neue Alternative könnte Neuzugang Pierre-Emile Höjbjerg ins Spiel kommen - Breitenreiter will dem Leihspieler vom FC Bayern aber noch Zeit geben: "Er hat heute zum ersten Mal traininert", gab der S04-Chefcoach am Donnerstag zu bedenken. Zwar seien die ersten Eindrücke positiv, aber bei dem Dänen müsse man damit rechnen, dass die Abstimmung noch nicht optimal ist, Breitenreiter: "Er ist ein großes Talent und macht Schritte, um uns weiterzuhelfen. Ob das allerdings schon am Sonntag der Fall sein wird, müssen wir abwarten."

Auf der Kippe steht auch ein Einsatz von Sidney Sam. "Er ist eine Option, denn er hat zuletzt gut trainiert", sagte der Fußballlehrer über den ehemaligen Nationalspieler, der am Donnerstag nach zwei Tagen Pause wieder auf dem Platz stand. "Eine Vorsichtsmaßnahme", wie Breitenreiter erläuterte und noch einmal den Blick auf die Gesamtsituation des Spielers warf: "Im Grunde war er völlig weg vom Fenster, alles, was jetzt kommt, ist doch sehr positiv."

Positiv bewertete er auch die Entwicklung seines Kapitäns, für den das Mainz-Spiel nach seiner langwierigen Knöchelverletzung aber wohl noch zu früh kommt. "Wir konnten 'Bene' langsam ins Training integrieren", erläuterte Breitenreiter und versuchte die Sorgen zu zerstreuen, dass Höwedes sich am Donnerstagvormittag erneut verletzt haben könnte. "Ich kann alle beruhigen. Er ist im Training mit 'Hunter' zusammengeprallt und hat einen Schlag auf das Schienbein bekommen. Das wurde dann mit Eis komprimiert. Das gehört im Fußball dazu, ist aber kein Rückschlag für ihn."

Er hat ja nichts an den Beinen
Breitenreiter über Sanés Handschiene

Mit einem Haarriss in einem Handknochen kämpft derweil Leroy Sané. "Seit Mittwoch trainiert er wieder voll mit. Ich bin mir sicher, dass ihn die Schiene, die er trägt, schon ein bisschen beeinträchtigt. Wir müssen sehen, wie er das annimmt. Aber er hat ja nichts an den Beinen - und das ist ja schon mal die halbe Miete", meinte Breitenreiter optimistisch.

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