Der KFC Uerdingen steht nach der 0:5-Klatsche in Wuppertal bereits am 6. Spieltag gegen den SC Kapellen-Erft gehörig unter Druck.

Uerdingen

Kapellen-Erft erwartet wütenden KFC

Maximilian Gerhard
10. September 2015, 15:25 Uhr
Foto: Deutzmann/deutzmann.net

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Der KFC Uerdingen steht nach der 0:5-Klatsche in Wuppertal bereits am 6. Spieltag gegen den SC Kapellen-Erft gehörig unter Druck.

"Wir haben das letzte Spiel gründlich analysiert und konnten hoffentlich unsere Lehren daraus ziehen, damit es in den nächsten Partien bessere Leistungen zu sehen gibt", blickte KFC-Coach Michael Boris auf die Tage nach der bitteren Pleite zurück. Das verlorene Spitzenspiel gegen den Wuppertaler SV hatte aber keine negativen Auswirkungen auf das Auftreten seiner Mannschaft bei der Trainingsarbeit: "Die Einstellung meiner Spieler war genauso zufriedenstellend wie in den Wochen zuvor", ließ der Cheftrainer keine Zweifel an seinen Akteuren aufkommen. Erfreulich ist auch, dass es in den letzten Tagen keine Verletzungen zu vermelden gab, sodass Boris derzeit aus dem Vollen schöpfen kann.

Der nächste Gegner aus Kapellen wurde zuletzt beim 1:1-Unentschieden gegen den 1.FC Mönchengladbach intensiv beobachtet. "Das ist ein eingespieltes Team, welches seit Jahren zusammen ist und sich gut entwickelt hat", beschreibt der Uerdinger Linienchef den SC. Besonders warnt er vor Benjamin Schütz, der aktuell beste Torjäger der gegnerischen Mannschaft: "Er hat die Hälfte aller Treffer bei Kapellen-Erft erzielt und ist somit sehr gefährlich für uns".

Auf der anderen Seite glaubt SC-Trainer Frank Mitschkowski daran, dass der klare Favorit aus Uerdingen nach dem Debakel der letzten Woche eine Reaktion zeigen wird: "Der KFC wird mit einer großen Portion Wut versuchen die Niederlage gegen den WSV wettzumachen." Dabei dürfe sich sein Team nicht nur hinten einigeln, sondern müsse auch mutig nach vorne spielen, fordert der Coach.

Autor: Maximilian Gerhard

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