So langsam hat der Wuppertaler SV das sensationelle 5:0 über den KFC Uerdingen realisiert und geht wieder zum Tagesgeschäft über.

Wuppertaler SV

Kapitän verbietet das A-Wort

Krystian Wozniak
11. September 2015, 11:13 Uhr
Foto: Christian Deutzmann

Foto: Christian Deutzmann

So langsam hat der Wuppertaler SV das sensationelle 5:0 über den KFC Uerdingen realisiert und geht wieder zum Tagesgeschäft über.

Wir sprachen mit WSV-Kapitän Gaetano Manno über den Saisonstart, das böse "A-Wort" und die Spielvereinigung Schonnebeck.

Gaetano Manno, mussten Sie mit ihrer geballten Erfahrung von 33 Jahren und den vielen Profispielen Ihre Kollegen erst einmal auf den Teppich zurückholen?
(lacht) Nein, die Jungs haben sich das verdient und ein paar Tage genossen. Spätestens ab Mittwoch ist Uerdingen aber Geschichte und der Fokus liegt auf Schonnebeck.

War das KFC-Spiel der Dosenöffner für eine Aufstiegssaison?
Ich habe nie von unserer Seite gehört, dass wir aufsteigen wollen. Der WSV hat den Etat im Vergleich zum Vorjahr um die Hälfte runtergefahren und bis auf Ercan Aydogmus - und vielleicht mich - keine namhaften Spieler geholt. Gegen Uerdingen standen in der letzten Viertelstunde sechs Spieler, die in der vergangenen Serie noch in der U19 gespielt haben, auf dem Feld. Wuppertal setzt auf die Jugend und da müssen auch alle Fans die Geduld bewahren. Ich wehre mich dagegen, dass wir ein Aufstiegsfavorit sind. Wir haben noch so viele Spiele, da gucken wir wirklich nur von Partie zu Partie.

KFC Uerdingen, bei diesem Namen musste die Mannschaft niemand motivieren. Jetzt geht es gegen die Spielvereinigung Schonnebeck. Wissen Sie überhaupt, wo das liegt?
Ja, ich glaube in Essen. Aber man braucht ja nur auf die Tabelle zu schauen und dann sollte das Warnung genug sein. Schonnebeck hat schon in der Grotenburg ein super Spiel gemacht und steht nicht zu Unrecht zu diesem Zeitpunkt da oben. Sie leben noch von der Aufstiegseuphorie und werden gegen Wuppertal 120 Prozent geben. Wir werden schon alles abrufen müssen, um die drei Punkte aus Essen mitzunehmen.

Autor: Krystian Wozniak

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