Nach und nach kehren Schalkes Nationalspieler nach Gelsenkirchen zurück.

Schalke 04

Der Kader füllt sich nur allmählich wieder

09. September 2015, 18:54 Uhr
Foto: firo

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Nach und nach kehren Schalkes Nationalspieler nach Gelsenkirchen zurück.

Aus dem Vollen schöpfen kann Trainer André Breitenreiter aber noch lange nicht. 16 Feldspieler standen Schalkes Chefcoach beispielsweise am Donnerstagnachmittag zur Verfügung. Noch unterwegs waren die Auswahlspieler Eric Maxim Choupo-Moting und Joel Matip (beide Kamerun) sowie Kaan Ayhan (Türkei U21).

Neben den Langzeitverletzten waren nicht auf dem Haupttrainingsplatz mit dabei: Leon Goretzka, Pierre-Emile Höjbjerg, Marvin Friedrich und Felix Platte - das Quartett beließ es beim Lauftraining. Auch Sorgenkind Sidney Sam fehlte, nachdem er die Dienstagseinheit mit muskulären Problemen hatte abbrechen müssen. Die mögliche Rückkehr in den Kader vor dem Mainz-Spiel (Sonntag, 17.30 Uhr, Veltins-Arena), kommt damit für ihn wohl nicht näher.

Ich glaube eher nicht, dass es klappt
Wohl noch kein Höwedes-Comeback gegen Mainz

Noch keine Option ist wohl auch [person=1436]Benedikt Höwedes[/person]. "Ich warte die nächsten Tage ab, aber ich glaube eher nicht, dass es klappt", meinte der Kapitän, der im Mai eine komplizierte Sprunggelenksverletzung erlitten hatte. Ganz bei 100 Prozent ist der Rekonvaleszent nämlich noch nicht: "Nun, ich war dreieinhalb Monate raus, da kann ja nicht alles von heute auf morgen weg sein", erläuterte der Kapitän, der sein Comeback nicht überstürzen will. Höwedes: "Ich habe zwar keine Schmerzen, aber weil ich lange Zeit einen Gips oder eine Gehschiene getragen habe, ist es ein etwas komisches Gefühl. Das Sprunggelenk muss sich jetzt an die Belastung erstmal wieder gewöhnen. Deshalb sollte man es nicht überbewerten, wenn ich mir mal an den Fuß fasse. Wenn ich auf dem Platz stehe, dann fühle ich mich auch so wohl, dass ich den Fuß belasten kann."

Dass Schalke den vierten Spieltag am Sonntagabend abschließt, sollte dabei kein Nachteil sein. "Vielleicht ist es ganz gut, dass wir noch einen Tag mehr haben, um mit der Truppe zu arbeiten", munkelte Höwedes.

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