Der SC Hassel gilt als Aufstiegskandidat in der Westfalenliga 1 und hat seine Stärken direkt zu Beginn der Saison auf dem Platz gezeigt.

SC Hassel

"Wir werden jetzt noch mehr gejagt"

Maximilian Gerhard
08. September 2015, 10:07 Uhr
Foto: Buschmann

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Der SC Hassel gilt als Aufstiegskandidat in der Westfalenliga 1 und hat seine Stärken direkt zu Beginn der Saison auf dem Platz gezeigt.

Doch Trainer Thomas Falkowski möchte die aktuellen Erfolge nicht überbewerten: "Wir sind mit zehn Punkten aus vier Spielen gut aus den Startlöchern gekommen, aber das heißt nicht, dass wir uns jetzt ausruhen können". Aus seiner Sicht müsse die Mannschaft nun noch mehr an sich arbeiten, da die Verteidigung der Spitze eine große Herausforderung werde. "Die gegnerischen Teams werden uns ab sofort mehr jagen als zuvor", warnt er eindringlich vor den kommenden Aufgaben.

Besonders stark zeigte sich bisher die SC-Offensive, welche mit 14 Treffern ihre neue Torgefährlichkeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Auch im letzten Spiel gegen den Delbrücker SC konnte das Team mit vier Toren und guten Ballstafetten glänzen. "Vorne haben wir in dieser Spielzeit eine deutlich höhere Qualität als in der Vorsaison und sind dadurch flexibler", schwärmt der Coach. Er betont aber auch, dass vor allem die Kompaktheit und das Umschaltspiel verbessert werden müssten. "Im letzten Spiel gegen den Delbrücker SC haben wir zu viel zugelassen. Da fehlt uns noch die Stabilität", verweist er auf die defensiven Schwächen seiner Mannschaft.

Die aktuelle Spitzenposition müsse nicht unbedingt bis zum Ende der Spielzeit gehalten werden: "Der Aufstieg ist keine Pflicht für uns. Wir haben uns darauf geeinigt, oben mitzuspielen. Wenn der Verein nach der Hinrunde immer noch auf einem Top-Platz wäre, dann könnte man sich mit dem Aufstieg beschäftigen", verkündet der Linienchef.

Autor: Maximilian Gerhard

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