Die erste Hürde nach der Fusion hat der Holzwickeder SC genommen. Der Derbysieg gegen Brünninghausen hat die Auftakt-Bilanz aufgehübscht.

Holzwickeder SC

Erste Hürde nach der Fusion ist genommen

07. September 2015, 17:07 Uhr
Foto: Tim Müller

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Die erste Hürde nach der Fusion hat der Holzwickeder SC genommen. Der Derbysieg gegen Brünninghausen hat die Auftakt-Bilanz aufgehübscht.

Und natürlich hat das 1:0 gegen die favorisierten Dortmunder dafür gesorgt, dass Trainer Ingo Peter und die Mannschaft mit einem viel bequemeren Polster in die Spielzeit gehen können, als es noch vor einem Jahr der Fall war.

Da stand der Klub, der damals noch SpVg Holzwickede hieß, nach fünf Spieltagen mit null Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. "Dadurch wurde die Arbeit natürlich nicht einfacher", erinnert sich Peter. In der Vorbereitung auf die laufende Saison hat der 63-Jährige gar nicht viel verändert. Auf spektakuläre Neuverpflichtungen verzichtete der ehemalige Profi von Borussia Dortmund vollends. "Von Real Madrid ist niemand zu uns gekommen und sonst haben wir uns auf junge Spieler aus der Gegend beschränkt", überzeichnet der Linienchef die Darstellung der Transferpolitik seines Klubs. Der hatte mit der Fusion mit der Holzwickeder SG freilich genügend andere Aufgaben zu bewältigen.

Irgendwas jedoch muss im Montanhydraulik-Stadion passiert sein. Denn die junge Mannschaft hat zum Saisonauftakt nicht nur sich selbst, sondern auch die Liga überrascht. Die 0:2-Auftaktniederlage gegen Spitzenreiter Kaan-Marienborn war da lediglich ein Schönheitsfleck. "Da haben wir auch mitgehalten", sagt Peter.

Wir sind in der Lage, unangenehm zu sein
Ingo Peter

Der hat von seiner Mannschaft nur gefordert, sich auf die wichtigen Tugenden zu besinnen: "Wir wissen, dass die Defensive die Basis von allem ist. Bisher haben wir es geschafft, aus dieser Situation zu punkten. Das ist etwas, das wesentlich besser läuft als zum gleichen Zeitpunkt in der letzten Saison."

Dabei fallen mit Christopher Kaiser (Fuß gebrochen) und Mischa Mihajlovic (Bandscheibenvorfall) zwei wichtige Stützen längerfristig aus. Spätestens zur Rückrunde, weiß Peter, kommt aus dem Lazarett des HSC wieder reichlich Qualität zurück. "Wir sind in der Lage, unangenehm zu sein", zieht der Coach ein Fazit unter seine bisherigen Wahrnehmungen.

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