VfB Homberg - Rhede

"Wir müssen aus der Krise kommen"

06. September 2015, 18:16 Uhr
Foto: Heiko Buschmann

Foto: Heiko Buschmann

Der Oberliga-Absteiger VfB Homberg verlor das dritte Landesliga-Spiel der Saison. Trainer Stefan Janßen spricht von einer Krise.

Gerade einmal zwei Minuten brauchte die Mannschaft vom VfL Rhede um am Rheindeich in Duisburg ein Zeichen zu setzen. In der 29. Spielminute traf Simon Lechtenberg zur Führung für die Gäste, im nächsten Angriff (31.) erhöhte [person=7087]Martin Schüring[/person] auf 2:0 für den VfL.

"Die erste Halbzeit war das Beste, was ich von meinen Jungs bis dato gesehen habe", freute sich VfL-Trainer Javier Garcia Dinis nach der Partie und fügte hinzu: "Wir haben geordnet gespielt, standen hinten gut und haben schnell umgeschaltet." Sein Gegenüber, Stefan Janßen, konnte dem nur zustimmen: "Mit dem VfL Rhede habe ich bisher die beste Mannschaft der Liga gesehen. Wir standen einfach nicht eng genug am Mann. Das hat der Gegner eiskalt ausgenutzt."

Erst im zweiten Durchgang kam Janßens Truppe etwas mehr in Fahrt. Der verwandelte Elfmeter von [person=3996]Sunay Acar[/person] in der 60. Minute gab den Hombergern etwas mehr Mut - doch nicht lange. Nur drei Minuten später machte Konrad Kaczmarek den Sack zu und traf zum 3:1-Endstand für den VfL Rhede. Trotz des komfortablen Vorsprungs zeigte sich Dinis nach dem Abpfiff kritisch: "In den zweiten 45 Minuten haben wir etwas den Faden verloren. Homberg hat mehr Druck gemacht. Spielerisch konnten wir das nicht gut lösen, aber kämpferisch. Das Konterspiel war eine Katastrophe. An diesem Defizit müssen wir arbeiten."

Ans' Herz packen

Katastrophal war für Janßen auch die Abwehr seiner Truppe: "So kann man nicht verteidigen. Es ist schwierig nach der Niederlage passende Worte zu finden. Wichtig ist, dass wir jetzt schnell aus der Krise kommen. Die Jungs müssen sich ans Herz packen und alles geben."

Hier finden Sie den Liveticker zum Nachlesen.

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