Die Krefeld Pinguine erwischten beim Champions-Hockey-League-Heimspiel am Donnerstag einen fürchterlichen Abend.

Eishockey

Albtraum-Abend für Krefeld

04. September 2015, 11:47 Uhr
Foto: Tillmann

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Die Krefeld Pinguine erwischten beim Champions-Hockey-League-Heimspiel am Donnerstag einen fürchterlichen Abend.

Nicht nur, dass die Mannschaft von Trainer Rick Adduono das entscheidende Gruppenspiel gegen die Vienna Capitals nach 5:3-Führung noch mit 5:6 verlor und damit wie schon im Vorjahr in der Vorrunde aus dem europäischen Klubwettbewerb ausschied; die Seidenstädter müssen wohl langfristig auf zwei ihrer Top-Spieler verzichten.

Stammtorwart Tomas Duba (Foto) verletzte sich Mitte des ersten Drittels bei einer Parade in der Leistengegend und konnte sein rechtes Bein nicht mehr belasten. Noch schlimmer trifft den KEV aber der Verlust von Kapitän und Top-Scorer Daniel Pietta, der im zweiten Drittel einen knallharten, aber fairen Check von Wiens Mario Fischer kassierte und mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung ausschied. Wie lange das Duo den Schwarz-Gelben fehlen wird, bleibt abzuwarten. Vielleicht ein gutes Zeichen: Pietta, der vorab mit zwei Toren und einem Assist einen großen Anteil an der zwischenzeitlichen Führung hatte, meldete sich noch am Donnerstagabend auf Facebook zu Wort und gab leichte Entwarnung.

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