Eine größere Geburtstagsgemeinde kann man sich kaum vorstellen. 80.000 Fans kommen zum Ehrentag von BVB-Legende

"Aki Schmidt

Geburtstag mit 80.000 Fans

04. September 2015, 08:53 Uhr

Eine größere Geburtstagsgemeinde kann man sich kaum vorstellen. 80.000 Fans kommen zum Ehrentag von BVB-Legende "Aki" Schmidt.

Die 80.000 Fans von Borussia Dortmund werden am Samstag ins Stadion pilgern, um das Abschiedsspiel des ehemaligen BVB-Profis Leonardo Dede mitzuerleben. Unter den Zuschauern wird auch Vereinslegende Alfred "Aki" Schmidt sein. Er wird an diesem Tag 80 Jahre alt. "Ich gehe natürlich auch ins Stadion", kündigte er an.

Gefeiert wird bei ihm einen Tag später mit etwa 100 Gästen.

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Am 5. September 1935 in Dortmund geboren, wechselte der technisch versierte Mittelfeldspieler 1956 vom Vorortklub Spielvereinigung Berghofen zur großen Borussia. Zwei Deutsche Meisterschaften in den Jahren 1957 und 1963 zeichneten den Weg zu einer sportlichen Erfolgsgeschichte, die 1966 in dem Gewinn des Europapokals der Pokalsieger ihren Höhepunkt fand. „Darauf sprechen mich die Leute heute noch an“, berichtet Schmidt.

In der deutschen Nationalmannschaft gehörte er ab 1957 bereits als 22-Jähriger zu den Erben der WM-Helden des „Wunders von Bern“ und spielte bei der WM 1958 mit unter anderem Helmut Rahn, Fritz Walter und Uwe Seeler in einer Mannschaft. In der DFB-Auswahl wurde sogar als erster Spieler von Borussia Dortmund zum Kapitän berufen.

Schon während seiner aktiven Spielerzeit nahm Schmidt seine zweite Karriere in die Hand und erwarb ab 1966 sein Trainerdiplom an der Sporthochschule Köln. Über die Trainerstationen Jahn Regensburg, Kickers Offenbach, Preußen Münster, FK Pirmasens und erneut Regensburg, wo er zwischenzeitlich auch als Sportlehrer arbeitete, kehrte die BVB-Ikone in den 90er Jahren nach Dortmund zurück.

Als Fanbeauftragter, Kassenprüfer, Stadionführer und Repräsentant ist Schmidt den Westfalen bis heute in verschiedenen Positionen eng verbunden. „Der Verein hält mich jung. Wenn ich das nicht mehr machen würde, würde mir im Leben etwas fehlen“, sagt der auch mit 80 noch erstaunlich junge „Aki“.

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