Schon vor dem Anpfiff wirkte Gertjan Verbeek nicht gerade glücklich – der huckelige Rasen bereitete im Kopfzerbrechen. Das Spiel tat lange Zeit sein Übriges dazu.

Wiemelhausen - VfL

Favoritensieg stellt Verbeek nicht zufrieden

03. September 2015, 22:42 Uhr
Foto: firo

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Schon vor dem Anpfiff wirkte Gertjan Verbeek nicht gerade glücklich – der huckelige Rasen bereitete im Kopfzerbrechen. Das Spiel tat lange Zeit sein Übriges dazu.

Vor 1.008 Zuschauern fand die Elf des Niederländers trotz eines am Ende deutlichen 4:0 (0:0)-Sieges gegen den Fair Play-Pokalsieger des Kreises Bochum, Concordia Wiemelhausen, nur schwerlich ins Spiel. [person=26041]Gökhan Gül[/person] (53.), [person=8965]Janik Haberer[/person] (70./90.+1.), [person=5808]Onur Bulut[/person] (77.) trafen gegen den Landesliga-Spitzenreiter.

Mühsame erste 45 Minuten

Die erste Mannschaft – Verbeek tauschte in der Pause alle Feldspieler aus – kam gegen mutige und zweikampfstarke Wiemelhauser nur schwerlich zu Werke. In der Weitmarer Erbstollen-Arena zog sich der Landesligist nicht bis zum eigenen Sechzehner zurück, sondern setzte immer wieder Nadelstiche. "Sie haben das gut gemacht. Der Rasen hat sein Übriges getan", sagte [person=4600]Manuel Riemann[/person], der als einziger VfL-Profi durchspielte. Mehrmals griff Verbeek verbal ein, korrigierte [person=5777]Thomas Eisfeld[/person] und [person=12335]Piotr Cwielong[/person] lautstark.

Erstgenannter hatte zwei der drei Großchancen; scheiterte zunächst per Distanzschuss am Wiemelhauser Schlussmann [person=9313]Falk Klüppel[/person] (13.), bevor ihm der Concordia-Torwart das Führungstor quasi auflegte, doch der Bochumer Mittelfeldspieler brauchte zu lange, um den Abschluss zu finden (36.). Außerdem hatte Kapitän [person=1403]Patrick Fabian[/person] per Kopf freistehend die Chance, zielte aber zu genau (14.). "Wir hätten in der ersten Halbzeit zwei Tore machen müssen", sagte Riemann, "aber wir haben das insgesamt ganz gut gemacht."

Erst in Abschnitt zwei zeigte sich der Zweitliga-Spitzenreiter treffsicherer und auch wesentlich dynamischer. "Wir haben in der ersten Halbzeit gut dagegen gehalten. Erst nach den Wechseln und mit zunehmender Müdigkeit wurde es schwerer", sagte Concordias Trainer Jürgen Heipertz, dessen Kollege Verbeek wortlos den Platz verließ.

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