Der Aufsteiger aus Velbert fährt nach zehn Punkten aus fünf Spielen in guter Form zu Mönchengladbach II und will auch beim Meister der Vorsaison bestehen.

SSVg Velbert

Große Prüfung in Mönchengladbach

Maximilian Gerhard
03. September 2015, 14:31 Uhr
Foto: Tillmann

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Der Aufsteiger aus Velbert fährt nach zehn Punkten aus fünf Spielen in guter Form zu Mönchengladbach II und will auch beim Meister der Vorsaison bestehen.

"Das war natürlich ein sehr ordentlicher Saisonstart für uns. Wir haben bewiesen, dass wir mithalten können und sind nun richtig angekommen in der Regionalliga", resümierte ein hochzufriedener SSVg-Trainer Andre Pawlak. Nach drei Siegen in Folge grüßt der Verein derzeit von Tabellenplatz fünf und liegt damit nur einen Punkt hinter dem kommenden Gegner aus Gladbach.

"Es gab kaum personelle Veränderungen bei uns, sodass wir uns nicht großartig finden mussten und die wenigen Neuzugänge haben sich auch schnell integriert. Das Team ist eingespielt und das konnten wir in den ersten Partien eindrucksvoll zeigen", erklärt Pawlak den aktuellen Lauf seiner Truppe. Bisher seien es aber Gegner auf Augenhöhe gewesen, ordnet er die Erfolgsserie nüchtern ein. Die gute Frühform des Aufsteigers war aber auch notwendig: "Es war wichtig diese Punkte zu Beginn der Spielzeit zu holen, bevor unsere Konkurrenten richtig ins Rollen kommen."

Der erste richtige Härtetest für das Team von Andre Pawlak wartet am Samstag, wenn es zur zweiten Mannschaft von Borussia Mönchengladbach geht. Der Velberter Coach glaubt an eine "sehr intensive Nummer" gegen ein Team, welches gespickt ist mit großen Talenten von den Profis. "Mit zehn Punkten auf dem Konto fahren wir mit weniger Druck dahin, als wenn wir schon am Tabellenende stünden. Außerdem haben Wattenscheid oder Oberhausen gezeigt, wie man die Gladbacher ärgern kann", erinnert er an die Punktverluste der Fohlen-U23.

Trotz hervorragender Ergebnisse zum Auftakt geht es in Velbert weiterhin ausschließlich um den Klassenerhalt. "Wir sind aber keine Mannschaft, die sich nach hinten stellt und Punkte ermauert. Zudem hoffe ich darauf, dass wir noch für die eine oder andere Überraschung sorgen können", gibt Pawlak die Marschroute für den weiteren Saisonverlauf vor.

Autor: Maximilian Gerhard

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