Nach drei Spieltagen wartet der DSC Wanne-Eickel immer noch auf den ersten Dreier. Dieser soll nun im nächsten Spiel gegen Iserlohn gelingen.

DSC Wanne-Eickel

Kowalski fordert "Taten statt Gelaber"

Maximilian Villis
02. September 2015, 17:16 Uhr
Foto: Benjamin Neumann

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Nach drei Spieltagen wartet der DSC Wanne-Eickel immer noch auf den ersten Dreier. Dieser soll nun im nächsten Spiel gegen Iserlohn gelingen.

Drückt man es in den Worten des Sportlichen Leiters, Jörg Kowalski, aus, so ist der Saisonstart für Wanne-Eickel in die Hose gegangen. "Das Spiel gegen Herne ausgenommen, waren die Leistungen gegen Olpe und Hordel enttäuschend. Mir hat vor allem im Derby der nötige Einsatzwille gefehlt", blickt Kowalski auf die letzten Partien zurück.

Der Kader besitzt zweifelsohne genügend Qualität, um bessere Ergebnisse einzufahren, als es bisher der Fall war. "Natürlich hatten wir mit zehn Neuzugängen einen größeren Umbruch und das braucht alles auch noch Zeit. Der Kader ist aber sehr gut aufgestellt, sodass wir auch etwaige Verletzte gut auffangen können", ist Kowalski vom Team überzeugt.

Taten müssen folgen

Daher soll nun auch im nächsten Spiel der erste Sieg gelingen. Das dürfte aber alles andere als leicht werden. "Gegen Iserlohn haben wir uns immer schwer getan und nicht viel mitgenommen. Nichtsdestotrotz erwarte ich nun nicht nur Gelaber. Vielmehr müssen endlich Taten folgen", fordert der Sportliche Leiter eine Leistungssteigerung.

Die Saisonziele sollen in Anbetracht des misslungenen Saisonstarts aber nicht nach unten korrigiert werden. "Wir haben im letzten Jahr den vierten Platz erreicht und ich denke, dass wir die Voraussetzungen haben, das auch in diesem Jahr wieder zu schaffen", erklärt Kowalski.

Vom neuen Trainerteam um Marco Rudnik ist die Vereinsführung indes überzeugt. "Ich glaube, dass nur wenige Teams so ein Trainerteam haben, wie es bei uns der Fall ist. Marco Rudnik ist eher ein ruhiger Vertreter, spricht die Dinge aber klar an. Er leistet gute Arbeit."
Rudnik selbst erwartet ein schweres Spiel am Sonntag: "Iserlohn ist eine starke Truppe, die sich gut verstärkt hat. Sie sind wie wir nicht ideal gestartet, weshalb beide Mannschaften ähnliche Voraussetzungen haben. Ich erwarte von meinem Team aber eine Reaktion und eine klare Leistungssteigerung", gibt der DSC-Coach die Marschroute für die kommende Partie vor.

Autor: Maximilian Villis

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