Vier Spiele hat es gedauert, nun steht der FSV Duisburg nach dem 4:0 gegen den SV Sonsbeck da, wo er auch am Saisonende stehen will.

FSV Duisburg

Mit "schönem Ausrufezeichen" an die Spitze

31. August 2015, 19:07 Uhr
Foto: Tillmann

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Vier Spiele hat es gedauert, nun steht der FSV Duisburg nach dem 4:0 gegen den SV Sonsbeck da, wo er auch am Saisonende stehen will.

Denn durch die beste Tordifferenz (+9) reichen den Hambornern aktuell acht Zähler für Platz eins. Wobei Trainer Heiko Heinlein Wert auf die Feststellung legt, "dass dieser Sieg ein, zwei Tore zu hoch ausfiel und den Spielverlauf nicht wirklich widerspiegelt. Wir waren schon die aktivere Mannschaft, aber unser Torwart Julien Schneider hat uns in einigen Situationen in der ersten Hälfte im Spiel gehalten. Das ist nun aber ein schönes Ausrufezeichen, was wir raussenden konnten."

Und auch die äußerst warmen Temperaturen trugen wohl eine "Mitschuld" am letztlich überraschend hohen 4:0. "Uns war klar, dass der, der das erste Tor macht, wegen der Hitze den entscheidenden Vorteil hat", ahnte der Coach. Tanju Acikgöz war es dann kurz vor dem Pausentee vorbehalten, die so wichtige Führung zu erzielen.

Adrian Rakowski mit einem eher umstrittenen Elfmeter (63.), Andrej Walter (65.) und Almir Sogolj (82.) sorgten schlussendlich für den 4:0-Sieg. Aber auch die Rückkehr von [person=1511]Bora Karadag[/person] nach seiner langen Verletzungspause sorgte für Freude an der Warbruckstraße. Wenngleich der Offensivakteur noch lange nicht wieder voll im Saft ist: "Er setzte zwei, drei Riesenakzente, aber er war nach zehn Minuten auch schon wieder am Ende seiner Kräfte. Wir müssen ihn nun behutsam wieder an die Startelf heranführen", meint Heinlein.

Die nächste Aufgabe führt den FSV am kommenden Sonntag zu den VSF Amern. Und wie es sich für einen Aufstiegskandidaten gehört, wird sich auf das Spiel akribisch vorbereitet. "Ich warte noch auf den Bericht meines Scouts. Wir werden da nicht komplett ins Blaue reinfahren, aber ich erwarte da eine harmonische gegnerische Mannschaft, da sich viele von deren Spielern seit Jahren kennen", sagt Heinlein.

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