Mit zehn Gegentreffern aus den ersten drei Spielen offenbarte die TuRU Düsseldorf arge Schwächen in der Defensivarbeit.

TuRU Düsseldorf

"Nicht mehr so löchrig wie zuletzt"

30. August 2015, 19:54 Uhr
Foto: Tillmann

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Mit zehn Gegentreffern aus den ersten drei Spielen offenbarte die TuRU Düsseldorf arge Schwächen in der Defensivarbeit.

Beim 2:0-Sieg in Bocholt behielten die Oberbilker erstmals eine weiße Weste. Und gegen den 1.FC Bocholt dürfte das durchaus als eine Leistung anzuerkennen sein, sind doch am Hünting unter anderem mit dem amtierenden Torschützenkönig [person=5724]Philipp Goris[/person] oder MSV II-Bomber [person=5728]Ismail Öztürk[/person] einige Hochkaräter unter Vertrag. "Wir haben das taktisch sehr gut gemacht", stellte TuRU-Trainer Frank Zilles seiner Mannschaft ein positives Zeugnis aus. "Wir haben den Gegner nicht zur Entfaltung kommen lassen und daraus unsere Chancen kreiert. Dadurch, dass wir so kompakt gestanden sind, waren wir auch nicht mehr so löchrig in der Defensive. Das hat uns dann die nötige Sicherheit gegeben."

Den Durchbruch zum zweiten Saisonsieg der TuRU hat jedoch ein Bocholter gegeben: [person=5721]Yannik Oenning[/person] stocherte freistehend den Ball nach einer Hereingabe über die eigene Linie. Nur wenig später erhöhte [person=24326]Kevin Joao Lobato[/person] auf 2:0. "Wir hätten das Ganze noch frühzeitiger entscheiden können. Einmal war der Torwart im Weg, einmal der Pfosten. Da waren wir nicht entschlossen genug", kritisierte Zilles die Chancenauswertung seiner Landeshauptstädter.

Den Blick des gebürtigen Solingers ging jedoch sofort wieder nach vorne. Schließlich wartet mit der Reserve-Mannschaft des MSV Duisburg die nächste harte Nuss auf die Blau-Weißen. Seit dem Abstieg der kleinen Zebras vor zwei Jahren hat die TuRU bisher alle vier Spiele gegen die von Manfred Wölpper trainierte Elf verloren. "Wir treffen auf eine spielstarke, junge Mannschaft, die sehr lauf- und spielfreudig ist. Aber das können wir auch", zeigt sich Zilles optimistisch. "Die Liga ist enger als letztes Jahr, da kann die Tagesform entscheidend sein."

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