Das Aufsteigerduell hatte einen klaren Sieger: Die SSVg. Velbert brauchte beim 6:2 (4:0)-Auswärtssieg höchstens eine Stunde, um die Gastgeber aus Wegberg zu erledigen.

Velbert

6:2! SSVg. genießt mit Realismus

29. August 2015, 18:22 Uhr
Foto: Tillmann

Foto: Tillmann

Das Aufsteigerduell hatte einen klaren Sieger: Die SSVg. Velbert brauchte beim 6:2 (4:0)-Auswärtssieg höchstens eine Stunde, um die Gastgeber aus Wegberg zu erledigen.

Danach nahmen die Bergischen einen Gang raus. „Menschlich“, fand das SSVg.-Trainer André Pawlak, „vor allem, wenn man 5:0 führt.“ Nach der englischen Woche ließ er etwas rotieren, Spieler wie Marius Schultens, Berkant Canbulut oder Erhan Zent blieben auf der Bank. Der Leistung tat das keinen Abbruch. In dem breit aufgestellten Kader sieht Pawlak auch eine der großen Velberter Stärken.

Aber wie stark sind die Blau-Weißen wirklich? „Wir haben zehn Punkte nach fünf Spielen, das ist senationell“, befand Pawlak und deshalb durften die „Löwen“ die Momentaufnahme – beim Abpfiff rangierte die SSVg. auf Platz fünf – auch erstmal genießen. „Aber wir sind auch realistisch genug, um das einzuordnen“, relativierte der A-Lizenzinhaber. Die drei Siege, die sein Team nun in Serie feiern konnte, holte Velbert gegen Erndtebrück, Wattenscheid und Wegberg-Beeck. „Das Optimum, das wir gegen diese Mannschaften, die mit uns um den Klassenerhalt kämpfen werden, holen konnten. Auch das ist aller Ehren wert“, blickte der Linienchef zurück – um dann nach vorne zu schauen.

Anders als der Mittelrhein-Meister, bei dem Ex-RWO-Keeper Patrick Nettekoven debütierte, kann sich der Mitaufsteiger nämlich auf die Aufgaben der nächsten Wochen freuen: „Wir fahren mit viel Selbstvertrauen nach Mönchengladbach.“ Nicht nur dort, sondern auch gegen Essen (8. Spieltag am 12. September) sieht Pawlak Chancen, weitere Punkte zu sammeln: „Wir sind immer mal für eine Überraschung gut.“ Und mehr als im Soll: Ein Viertel der anvisierten 40 Zähler ist schon im Sack.

Autor:

Mehr zum Thema

Kommentieren