Trainer-Urgestein Jürgen Sundermann bricht seine Zelte in Oberhausen ab und geht zurück in seine Wahlheimat, den Süden Deutschlands. Mit dem Neuaufbau des Jugendnachwuchskonzeptes und der Initiierung des Fußball-Ausbildungszentrums in Zusammenarbeit mit  RWO und der Gesamtschule Alt-Oberhausen hat Sundermann innerhalb des vergangenen Jahres wesentlich an der Schaffung zukunftsweisender Strukturen innerhalb des Vereins mitgewirkt.

Jürgen Sundermann verlässt RWO

"Mir ist diese Entscheidung nicht leicht gefallen"

20. Juli 2007, 18:09 Uhr

Trainer-Urgestein Jürgen Sundermann bricht seine Zelte in Oberhausen ab und geht zurück in seine Wahlheimat, den Süden Deutschlands. Mit dem Neuaufbau des Jugendnachwuchskonzeptes und der Initiierung des Fußball-Ausbildungszentrums in Zusammenarbeit mit RWO und der Gesamtschule Alt-Oberhausen hat Sundermann innerhalb des vergangenen Jahres wesentlich an der Schaffung zukunftsweisender Strukturen innerhalb des Vereins mitgewirkt.

Nachdem das Projekt „RWO-Fußball-Ausbildungszentrum“ auch dank der guten Arbeit und der vorzüglichen Kontakte von Jürgen Sundermann in kürzester Zeit an den Start gebracht wurde, wird der passionierte Fußballlehrer nun wieder „sesshaft“, nachdem er monatelang zwischen Leonberg und Oberhausen gependelt ist.

„Mir ist diese Entscheidung nicht leicht gefallen, da ich mich hier sehr wohl gefühlt habe und bei diesem Projekt von allen Seiten mit aller Kraft unterstützt wurde. Ich wünsche allen – Offiziellen, Mannschaft und Fans, dass der eingeschlagene Weg weiter erfolgreich fort- geführt wird. Ich werde RWO weiter aus der Distanz verfolgen und mir sicherlich auch das eine oder andere Spiel anschauen. Es freut mich, dass ich dem Verein in einer schwierigen Situation helfen konnte und etwas zurückzahlen konnte von dem, was ich in meiner Jugend hier an Positivem erfahren habe. Die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft sind gestellt. Ich bin mir sicher, dass RWO – gerade auch durch das Fußball-Ausbildungszentrum – in Zukunft wieder bundesweit wahrgenommen wird“, betont Sundermann.

„Wir bedanken uns bei Jürgen Sundermann für seine Arbeit in den zurückliegenden Monaten. Ohne seine Konsequenz und seine Leidenschaft für das Jugend-Projekt, wären wir sicherlich nicht da, wo wir heute stehen. Mit seiner unnachgiebigen Art hat er alle Probleme aus dem Weg geräumt und alle Zweifler motiviert, weiter an das Projekt zu glauben. Ich habe immer betont, dass wir eine eigene RWO-Story mit Leben füllen müssen, die uns überregional bekannt macht. Der Start der RWO Fußballakademie ist ein wesentlicher Bestandteil dieser Story. Hierfür meine aufrichtige, persönliche Anerkennung an Herrn Sundermann“, erklärt Hartmut Gieske, RWO Aufsichtsratsvorsitzender.

„Mit dem Thema „RWO- Fußball-Ausbildungszentrum“ hat der Verein ein Thema besetzt, das ein weiterer wichtiger Mosaikstein im Gesamt-Marketing-Konzept des „Neuen RWO“ ist. Wir haben nicht viel Geld und deshalb müssen wir schauen, dass wir weiter konsequent auf eine optimale Ausbildung unserer eigenen Jugend setzen. Die Tatsache, dass im aktuellen Kader fünf Eigengewächse stehen, spricht schon jetzt für unser Modell. Wir hätten alle nichts dagegen, wenn in Zukunft noch mehr Spieler aus der eigenen Jugend den Sprung in den Kader der 1. Mannschaft schaffen. Jürgen Sundermann hat uns mit seinem Jugend-Modell einen Weg aufgezeigt, den wir auch in Zukunft erfolgreich gehen wollen. Auch ich kann mich bei dem Fußball-Fachmann nur bedanken. Es war unglaublich zu beobachten, wie viel Herzblut Herr Sundermann in sein Aufgabe hat fließen lassen. Durch seine guten Kontakte konnte er uns so manche Tür öffnen, die uns wahrscheinlich ansonsten verschlossen geblieben wäre. Ich habe volles Verständnis für Herrn Sundermann, dass er jetzt nach erfolgreicher Arbeit wieder einen Gang zurückschalten will und seinen Lebensmittelpunkt wieder in den Süden verlegen wird. Im Namen des kompletten Präsidiums möchte ich mich für die geleistete Arbeit bedanken. Jürgen Sundermann wird uns immer ein willkommener Gast sein“, sagt Hajo Sommers, RWO Vorstandsvorsitzender.

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