Der FC Schalke 04 trifft in der Gruppe K der Europa League auf APOEL Nikosia, Sparta Prag und Asteras Tripolis.

Schalker Reaktionen

"Es hätte uns schwerer treffen können"

Elmar Redemann/dpa
28. August 2015, 15:22 Uhr
Foto: firo

Foto: firo

Der FC Schalke 04 trifft in der Gruppe K der Europa League auf APOEL Nikosia, Sparta Prag und Asteras Tripolis.

"Wir treten mit breiter Brust in diesem Wettbewerb an", sagte Horst Heldt nach der Auslosung am Freitag. "Jedes Spiel muss gespielt werden, aber wir gehen sicherlich mit dem klaren Ziel in die Gruppenphase, diese zu überstehen und möglichst auch vorne zu landen", meinte Schalkes Sportvorstand weiter.

Recht optimistisch äußerte sich auch der Trainer: "Es hätte uns von den Namen her sicherlich schwerer treffen können, auch wenn wir den gebührenden Respekt vor jedem Gegner haben. Wir können gut mit dem Los leben und gehen voller Vorfreude und Zuversicht in diesen Wettbewerb", erklärte André Breitenreiter, der "keine persönliche Verbindung zu den Mannschaften" hat. Aber immerhin Johannes Geis: "Er kann sicherlich noch von der letzten Saison mit Mainz aus den Spielen gegen Asteras Tripolis berichten", glaubt Breitenreiter, der nicht vom Gruppensieg redet: "Ziel ist, in die nächste Runde einzuziehen."

Wir gehen meiner Meinung nach als Favorit in die Gruppe
Benedikt Höwedes

Etwas forscher äußerte sich [person=1436]Benedikt Höwedes[/person]: "Auch wenn keine der Mannschaften zu unterschätzen ist, gehen wir meiner Meinung nach als Favorit in die Gruppe und wollen dieser Rolle auch gerecht werden", hielt der S04-Kapitän fest, der 2008 schon einmal gegen Apoel Nikosia gespielt hat. "Da kommen einige Erinnerungen wieder hoch."

In der ersten Runde des UEFA-Pokals 2008/2009 traf Schalke auf den Meister aus Zypern. Das Hinspiel auf der Mittelmeer-Insel gewann Schalke 4:1, im Rückspiel begnügte man sich daheim mit einem 1:1. Auch Sparta Prag war im Europapokal schon einmal der Gegner. Das ist aber lange her. Im Viertelfinale des Pokalsieger-Wettbewerbs 1973 schieden die Königsblauen nach einem 2:1-Heimsieg durch die 0:3-Niederlage im Rückspiel in der tschechischen Hauptstadt aus. Der griechische Klub Asteras Tripolis erreichte in der Vorsaison zum ersten Mal die Gruppenphase und schaltete dabei in der zweiten Qualifikationsrunde den FSV Mainz 05 aus. Das kleine Stadion in Tripoli fasst nur rund 7000 Zuschauer und wurde 2013 in "Stadio Theodoros Kolokotronis" umbenannt.

Autor: Elmar Redemann/dpa

Mehr zum Thema

Kommentieren